Eucharistie als befreiende Praxis

Brot teilen – das Grundsakrament der Kirche

Das Leitwort für den 102. Deutschen Katholikentag, der von 25. bis 29. Mai 2022 in Stuttgart stattfinden wird, steht fest: leben teilen. Die Leitung des Katholikentags beabsichtigt mit ihrem Vorschlag, Teilen als Grundhaltung christlicher Weltverantwortung in den Mittelpunkt des Katholikentags zu rücken“ (Ankündigung des ZdK, Oktober 2020). "Das Motto passt optimal zu unserer Diözese mit dem Heiligen Martin als Patron. Für uns Christen ist das Teilen gelebte Nächstenliebe - die vor der eigenen Haustür beginnt und sich über die ganze Erde erstreckt“ (Bischof G. Fürst). 

Zukunft teilen (so das Motto dieser Ausgabe), Glauben teilen, Brotteilen: Es wird deutlich, dass es um weit mehr geht als die bisher übliche Gastfreundschaft der beiden Großkirchen. Es geht nicht zuerst um diese traditionelle Ökumene, sondern darum, was wir als Gemeinschaft aller Jünger:innen Jesu zum Überleben der Menschheit beitragen können. Leben ist aber mehr als Überleben - es geht um das verheißene Leben in Würde im Rahmen der planetarischen Grenzen.

Nach dem Katholikentag findet dann vom 31. August bis 8. September 2022 in Karlsruhe die 11. Vollversammlung des Ökum. Rats der Kirchen (ÖRK) statt. „Casa Común, das gemeinsame Haus, so nannte sich eine Initiative am Rande der Amazonassynode 2019, die Gläubigen und Synodalen die Möglichkeit bot, über existenzielle Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. An diese Initiative wollen wir anknüpfen: Wir wollen während des Treffens des ÖRK einen Ort schaffen, in dem der Geist einer Ökumene Platz hat, die in den Kämpfen dieser Welt mutig und entschieden auf der Seite der Unterdrückten Partei ergreift und für eine Welt streitet, in der alle Menschen in Würde und Gerechtigkeit leben können“ (aus einem Vorbereitungstext ev. Initiativen).  

Beide Großereignisse kann man auch als Einladung zu einer Ökumenischen Mahlfeier verstehen: Doch wer lädt ein? Nicht wir laden ein, sondern alle Menschen sind schon eingeladen, Teil dieser neuen Gemeinschaft zu sein, das Brot des Lebens zu teilen – um so zum Zeichen einer neuen Welt (ein neuer Himmel und neue Erde) im Geiste Jesu zu werden.

Das gemeinsame Mahl – biblische Grundlagen

Am Abend vor seinem Tod feierte Jesus als frommer Jude mit seinen engsten Vertrauten die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten und dankte Gott dafür (griech.: Eucharistia): Gott duldet nicht die Versklavung seines Volkes, er führt es in die Freiheit. Diese „letzte Abendmahl“ gilt in der kirchlichen Tradition als Vermächtnis und Auftrag Jesu. Er verabschiedete sich von seinen engsten Vertrauten, brach das Brot und gab ihnen den Auftrag: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Damit ist das gesamte Volk Gottes gemeint, alle Getauften. In der klassischen Theologie spricht man von den drei Dimensionen der Eucharistie: Als befreiende Erinnerung (Pessach, Exodus) – als Dank, das bedeutet als Verpflichtung in der Gegenwart (Vergegenwärtigung) – als zeichenhafte Vorwegnahme der Gemeinschaft aller Menschen untereinander und mit Gott und seiner Schöpfung.

Was bedeutet daher das „Letzte Abendmahl“? Jesus feierte mit seinen Jüngern die Befreiung des Volkes Gottes aus der Sklaverei, als Erinnerung und als Auftrag zur Nachfolge. In der Eucharistie sagt die Kirche, was sie ist und wie sie im Geiste Jesu zu handeln hat. In dem Maße, wie Christen das Brot teilen, werden sie zur Kirche Jesu Christi. Wenn wir die Eucharistie feiern, gedenken wir des Lebens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Wir sagen Dank dafür, dass Jesus uns durch seine Worte und Taten ein neues Leben ermöglicht und uns den Weg zeigt. Wir nehmen in dieser Feier die endgültige Gemeinschaft aller Menschen untereinander und mit Gott vorweg. Das ist unser Ziel, unsere Berufung. Das biblische Bild: Hochzeitsmahl, Tischgemeinschaft mit denen, denen ansonsten der Zugang zum Tisch und damit zum Brot des Lebens verwehrt wird. Es ist das zentrale Sakrament unseres Glaubens. Kennzeichen dieser Tischgemeinschaft ist das Miteinanderteilen von Brot und Wein, d.h. all dessen, was wir zum Leben brauchen. Die Jünger von Emmaus erkennen den auferweckten Christus erst, als er mit ihnen das Brot teilt. Wenn wir miteinander all das teilen, was wir für ein Leben in Würde brauchen, dann ist Jesus mitten unter uns und wir werden selbst zu „Brot des Lebens“ für andere. In einer Gemeinde, in der das geschieht, ist der lebendige Christus gegenwärtig, es ist Auferstehung spürbar, neues Leben.

Jede Ortskirche, jede einzelne Gemeinde Jesu Christi feiert die Eucharistie aber nie nur „für sich“ (erstrecht nicht nur jeder Einzelne für sich und sein Seelenheil), sondern sie feiert stets im Namen und im Auftrag der Weltkirche. Die Gemeinde Jesu Christi ist die Gemeinschaft aller Menschen, die an Jesus den Christus glauben. Alle Menschen sind zum Tisch des Herrn, zur Hochzeitsfeier geladen. Wir können hier nur Eucharistie feiern, wenn wir das im Namen der gesamten Kirche, der Gemeinschaft aller Gläubigen in aller Welt tun. Wir leben aber in einer Welt, in der 1/8 der Menschheit 7/8 aller irdischen Güter für sich allein verbraucht - ja diese sogar mit Gewalt an sich reißt. Wir leben gleichzeitig in einer Welt, in der alle Güter für alle Menschen bei weitem ausreichen würden.

Was heißt nun Eucharistie feiern? Wie können wir uns gemeinsam mit denen an einen Tisch setzen, für die noch nicht einmal die Brosamen übrig bleiben, die von unserem überreich gedeckten Tisch fallen? Wir können nicht miteinander Eucharistie feiern, während oder falls wir gleichzeitig bemüht sind, unseren schon üppig gedeckten Tisch noch üppiger zu decken – und dafür in Kauf nehmen, dass immer mehr Menschen verhungern. Christlicher Glaube zeigt sich darin, dass wir im Namen Gottes und in der Nachfolge Jesu das Brot, die Früchte der Erde, unser Leben miteinander teilen. Das bedeutet Umkehr, sich auf den Weg machen, auf ein Ziel hin zu arbeiten, das Jesus das Reich Gottes nennt - einen Zustand, wo allein Liebe und Gerechtigkeit herrschen. Und dies ist keine Utopie! Dies nicht für möglich zu halten hieße, dass Jesus umsonst gestorben ist und dass Gottes Schöpfung in einer Katastrophe endet.

Eucharistie als Solidarität mit den „Wegwerfmenschen“ (von Papst Paul VI. zu Papst Franziskus)

 Bereits Papst Johannes XXIII. sprach bereits kurz vor der Eröffnung des Konzils von einer „Kirche der Armen“. Papst Paul VI. besuchte vom 22. – 25. 8. 1968 dann als erster Papst Lateinamerika. Anlass war der Eucharistische Weltkongress in Bogotá, Kolumbien. In einer Ansprache spricht er die Landarbeiter und Tagelöhner mit den Worten an: "Ihr seid ein Zeichen, ein Abbild, ein Mysterium der Präsenz Christi. Das Sakrament der Eucharistie bietet uns seine verborgene Gegenwart an, lebendig und real; Ihr seid auch ein Sakrament, d.h. ein heiliges Abbild des Herrn in der Welt, eine Widerspiegelung, die eine Vertretung ist und die nicht sein humanes und göttliches Gesicht verbirgt ... Die gesamte Tradition der Kirche erkennt in den Armen das Sakrament Christi." Im Blick auf Mt 25 fügt er sinngemäß hinzu, dass der Messias sich mit dem Leidenden, Hungernden und „Nackten“, identifiziert. In der Begegnung mit den Menschen im Straßengraben und in den ihrer Lebensgrundlagen Beraubten begegnen wir Jesus dem Christus. In Bezug auf das Selbstverständnis und die Praxis der Kirche lässt sich daher sagen: Wenn die Kernaufgabe, der eigentliche Auftrag der Kirche in der Welt und der Grund ihrer Existenz, darin besteht, das Evangelium zu bezeugen und zu verkünden, und wenn sie weiß, wo die Orte der realen Präsenz Gottes in der Welt sind, nämlich in der barmherzigen Begegnung mit dem Armen und von Not Bedrängten aller Art, dann gibt sie das Fundament an, auf dem sie ihre Legitimität baut: Die Kirche ist da, um Leben, Kreuz und Auferstehung Christi in der Welt zu vergegenwärtigen und zu bezeugen.

„Wir können mit der Messe, mit den Sakramenten und der Liturgie den Atheismus predigen, wenn wir uns nicht für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die uns im Gotteshaus versammelt sehen, sehen sie uns auch Hand anlegen beim Kampf um die Gerechtigkeit, damit alle unsere Geschwister in Würde leben können?“ (Bischof Fragoso, Brasilien 1973). Bischof Fragoso wurde wie andere wegen diesem seinen Glauben eingesperrt und misshandelt - solche Frauen und Männer sind daher die wahren Zeugen des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Mit Papst Franziskus haben die zentralen Themen des Evangeliums nun wieder an Bedeutung gewonnen. Themen wie eine „Kirche der Armgemachten“ bzw. eine (materiell) arme Kirche sind eine prophetische Herausforderung gerade auch an unsere Diözesen und Landeskirchen - an uns alle. Eine jesuanische Spiritualität, die uns in ausgegrenzten und leidenden Menschen den gekreuzigten Christus entdecken lässt, wird zu einem radikalen Umdenken führen und Welt und Kirche erneuern.

Was im Kontext des letzten Abendmahls oft übersehen wird: Jesus gab seinen Aposteln beim Abschiedsessen das Beispiel des Lebens, das sie führen sollten: Die Füße anderer waschen (Joh 13,12-15). Das bedeutete, dass sie ihr Leben nicht als abgehobene Kaste, als „Privilegierte“, sondern als „Sklaven“ im Dienst des Nächsten führen sollten. Die Fußwaschung war in den Gemeinden des NT ein Frauendienst. Es ist also das Beispiel der Frauen, das Jesus als Leitbild für seine Nachfolge wählt. Die Männer des Evangeliums stehen dagegen in seltsamen Kontrast zu diesen Frauen. Es sind ausschließlich Männer, die geheilt werden müssen oder die Jesus nicht verstehen. Sie sind es, die der Heilung bedürfen. Sie sind blind und lahm, sterben fast oder sind schon tot. Außerdem: Sie hören das Wort Gottes (die Frohe Botschaft), verstehen es aber nicht und das Entscheidende: Jesus ist auferstanden, er lebt, er ist mitten unter uns, aber sie sind taub und blind. Es ist eine Frau, die voller Liebe ist und die deswegen versteht, dass Jesus lebt und die dann seinen männlichen Jüngern die Augen öffnet. Wenn also doch von den „Ersten im Reich Gottes“ die Rede sein sollte, dann von Menschen wie Maria Magdalena (Maria von Bethanien?). „Wenn wir alle diese Aspekte berücksichtigen, so ist der/die Evangelistin daran interessiert, Maria von Bethanien als die wahre Jüngerin und Amtsträgerin zu schildern. Maria nimmt Jesu Gebot, als Zeichen der Agape-Praxis wahrer Nachfolge einander die Füße zu waschen, vorweg“. (Fiorenza Schüssler) Und vor allem gab Jesus seinen Aposteln beim Abschiedsessen das Beispiel des Lebens, das sie führen sollten: Die Füße anderer waschen (Joh 13,12-15). Das bedeutete, dass sie ihr Leben nicht als abgehobene Kaste, als „Privilegierte“, sondern als „Sklaven“ im Dienst des Nächsten führen sollten.

Eucharistie als befreiende Praxis

Jesus der Auferstandene ist nicht zuerst in unseren Tempeln zu finden. Com-Union bedeutet vielmehr, in Gemeinschaft mit Jesus und mit den Menschen sein, mit denen er sich vorrangig identifiziert. Und umgekehrt: Mit dem unter die Räuber Gefallenen zu sein, bedeutet Jesus in sich aufzunehmen. Es kann diese Gemeinschaft nicht geben ohne die Bereitschaft zur Hingabe. Wenn Jesus sagt, „Dies ist mein Leib“ (hebr.: sôma) den ich mit euch teile, dann bedeutet dies: „Das, was ich mit euch teile, bin ich selbst, mein Leben als Messias, meine Verheißung, meine Vision von einer neuen und gerechteren Welt. Das ist der Sinn meiner Hingabe: Dass ihr alle das Leben in all seiner Fülle habt“. Und als die Menschenmenge seine Worte hörte, aber viele nicht mehr genügend zu essen hatten, begannen alle, die etwas dabei hatten, ihre Vorräte auszupacken und zu verteilen. Und alle wurden satt…! Und wenn wir dies als Christen auch so machen würden – es würde für uns alle reichen.

Eine wirkliche Umkehr und damit auch eine Erneuerung der Kirche wird es daher ohne eine vertiefte Spiritualität bzw. eine Vertiefung des Glaubens an Jesus den Christus nicht geben. Eine jesuanisch geprägte Spiritualität hat aber nichts zu tun mit der bei uns üblichen Suche nach Spiritualität, wo es oft zuerst um meine Seele, „meinen“ Gott oder um die eigene Befindlichkeit geht. Eine biblisch-jesuanische und somit eine unterscheidend christliche Spiritualität besteht darin, im gekreuzigten Nächsten das Antlitz des gekreuzigten Christus zu erkennen und an der Seite der Gekreuzigten darum zu kämpfen, dass immer weniger Menschen den global agierenden Räuberbanden zum Opfer fallen. In der Begegnung und der Identifikation mit dem Nächsten (siehe der barmherzige Samariter) werde ich selbst zum „Leib Christi“ und werde dem Nächsten so zum „Brot des Lebens“.

Dieses zeichenhafte, sakramentale Geschehen, das auf Jesus den Messias verweist, hängt nicht davon ab, ob ein geweihter Mensch diesem Geschehen vorsteht (dazu noch abhängig von dessen Geschlecht und von oben ernannt, auch ohne Zustimmung der Gemeinde). Die Gemeinschaft der Jüngerinnen Jesu Christi, die in seinem Namen Eucharistie feiert, ist die eigentlich handelnde „Person“. Sie verwandelt im Auftrag Jesu Brot und Wein, die Güter der Erde, in Nahrung für alle Menschen. Dadurch wird Jesus der Christus gegenwärtig.

Das Volk Gottes ist stets als Gemeinschaft unterwegs. Dieses Volk ist in verschiedenen Gruppen organisiert, den Gemeinden weltweit. Die Gemeinde als überschaubare Gemeinschaft von Menschen, die den Ruf Gottes hören, sich mit anderen Gemeinden auf den Weg machen, das Brot miteinander brechen und sich so als Tischgemeinschaft erfahren, repräsentiert stets auch die gesamte Kirche, sie ist Kirche im Vollzug, sie ist Kirche. Sie ist diese Kirche um so authentischer, wenn sie in ihrem Vollzug und in ihrer Praxis die anderen Gemeinden in der Welt nicht ausschließt (was sie per definitionem gar nicht kann), sondern wenn sie gerade diejenigen in ihr konkretes Leben mit einschließt, die sonst nach den global herrschenden ökonomischen Gesetzmäßigkeiten dieser Welt ausgeschlossen werden. Dem ausgegrenzten Volk offenbart Gott seinen Namen und als das Volk Gottes auf den Ruf hört und sich auf den Weg macht, erfährt es diesen Gott als Gott der Befreiung, der sein Volk nicht im Stich lässt, sondern der immer da ist.

Erfreulicherweise wird - auch auf Grund sich zuspitzender Krisen - der Wunsch nach einem neuen „Narrativ“ weltweit immer deutlicher formuliert. Wir als Christen haben ein Angebot: die Worte und Taten Jesu. Die Kirche bzw. wir als Christen haben die DNA für die notwendige radikale Umkehr im Sinne der Botschaft Jesu. Kennen wir eigentlich unsere eigene DNA nicht (mehr)? Das Brot-Teilen, das Teilen aller Früchte unserer gemeinsamen Mutter Erde, ist wesentlicher Bestandteil dieser DNA. Ohne diese Umkehr – so auch die stete Ermahnung von Papst Franziskus – stehen wir der uns versprochenen Verheißung von einer „neuen Erde und einem neuen Himmel“ selbst im Weg. Die Wiederentdeckung unserer eigenen DNA impliziert auch das Anerkennen der Schattenseiten unserer „angeborenen DNA“: Wie Gott sein zu wollen, mehr sein und mehr haben zu wollen als der Nächste. Die Verabsolutierung der eigenen Bedürfnisse, ein Leben auf Kosten der Mitmenschen und der Natur (u.v.m.) führt uns alle in den Abgrund. Dieser „alte Mensch“ aber kann überwunden werden, er hat nicht das letzte Wort. In der Nachfolge Jesu wird uns die Chance gegeben zu dem „neuen Menschen“ (Paulus) zu werden, wie er schon bei den Propheten und dann vor allem von Jesus dem Christus verkündet und vorgelebt wurde. Für diesen „neugeborenen neuen Menschen“ ist der notleidende Nächste der Maßstab. Barmherzigkeit, Dienst in und an einer Gemeinschaft, das Teilen des täglichen Brotes, ebenso das Teilen von Trauer und Angst, von Hoffnung und Sehnsucht sind Kennzeichen der Jünger:innen Jesu. Die Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ kann uns helfen, dieses neue/alte Narrativ neu zu entdecken und neu zu buchstabieren.

Dr. theol. Willi Knecht, wird veröffentlicht im August 2021 in „Der Geteilte Mantel“, dem weltkirchl. Magazin der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Jährliche Erscheinungsweise, Auflage 12.000, verschickt an Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen,Verbände etc.