Kirchenreform

Wer mit Recht vom Konzil spricht, mag bitte bedenken, was dieser Aufbruch der Kirche gerade für die am meisten Benachteiligten weltweit bedeutet hat.  Die Bedürfnisse, Bedrückungen und Sehnsüchte dieser Menschen zum Maßstab nehmen, bedeutete für Millionen Menschen, dass sie zum ersten Mal als Menschen und Kinder Gottes, ausgestattet mit einer unendlichen Würde, wahrgenommen wurden – ein Beispiel einer befreienden Praxis.

Goldfasten

„aktion hoffnung“ - Aufruf zur Umkehr und Erneuerung

"........Wir teilen aber nicht wirklich das Brot und den Wein, wenn wir nicht alle Güter dieser Erde mit allen teilen. Aber um des Goldes (als Symbol des Mammon, der Gier) wegen werden unsere Partner von ihrem Land vertrieben, ihre Umwelt wird zerstört und sie werden ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Wie können wir dann gleichzeitig mit goldenen Gefäßen Eucharistie feiern? Am Gold klebt das Blut derer, mit denen Jesus sich identifiziert.

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Bilanz "aktion hoffnung" 2010

Altkleider spenden Hoffnung

War in den 60er bis 80er Jahren das Wort von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und in den 90er und 00er die Rede von der „Nachhaltigkeit“ dominierend, so wird heute in den ausgeplünderten Ländern immer mehr von „solidarischem Wirtschaften“ gesprochen und dies auch praktiziert. Was bedeutet dies? Kleine Gemeinschaften, christliche Basisgemeinden, Frauen- und Nachbarschaftsgruppen (u.a.) einigen sich z.B. auf die gemeinsame Produktion von Waren, Nahrungsmitteln, erwerben gemeinsam Land, säen und ernten gemeinsam. Zuerst für den eigenen Bedarf und wenn etwas übrig bleibt, wird es verkauft oder getauscht, um andere notwendige Dinge des täglichen Gebrauchs erwerben zu können. Dies bedeutet auch eine Besinnung auf die eigenen, uralten und bewährten Traditionen, manchmal auch ein bewusstes Leben in Gemeinschaft im Geiste Jesu Christi.

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Bilanz "aktion hoffnung" 2009

Profit – für wen?

Das Geschäft mit Müll, auch mit Altpapier und mit Altkleidern, boomt. Das ist einerseits eine gute Nachricht für die „aktion hoffnung“ und für alle, die ehrenamtlich in unseren Gemeinden Papier und Altkleider sammeln. Es lohnt sich also! Der Boom lockt aber immer mehr Geschäftemacher an, darunter auch viele mit einem sehr dubiosen Geschäftsmodell (man könnte dies auch anders nennen). Zu diesen zweifelhaften Geschäften mit Altpapier und Altkleidern bieten wir eine ganz klare Alternative: Wir sammeln nicht, um uns zu bereichern, sondern um denen helfen zu können, die unsere Solidarität am meisten brauchen.

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