Kirchenreform

Wer mit Recht vom Konzil spricht, mag bitte bedenken, was dieser Aufbruch der Kirche gerade für die am meisten Benachteiligten weltweit bedeutet hat.  Die Bedürfnisse, Bedrückungen und Sehnsüchte dieser Menschen zum Maßstab nehmen, bedeutete für Millionen Menschen, dass sie zum ersten Mal als Menschen und Kinder Gottes, ausgestattet mit einer unendlichen Würde, wahrgenommen wurden – ein Beispiel einer befreienden Praxis.

Strategietag der Kirchen - Impuls

Beitrag der Kirchen zur Entwicklungszusammenarbeit in BW - ein geistlicher Impuls*

Ich komme von den äußersten Rändern – der Diözese, aus Ulm. Mein kirchlicher, spiritueller Kontext ist allerdings die lateinamerikanische Kirche, genauer: diejenige Kirche, die in der Folge des Konzils auf der Seite der Armen für eine gerechtere Welt kämpft. 

Was kann der spezifisch christliche Beitrag der Kirchen sein? Das, was das Wesen des Christentums ausmacht! Nicht mehr und nicht weniger. Doch was heißt das? Jesus als den Christus bekennen, der uns zur Nachfolge ruft, zu einem Leben in Fülle, das uns allen verheißen ist. Der aufsteht gegen „die Sünde der Welt“ (Götzendienst, sich selbst und seine Bedürfnisse zum absoluten Maßstab machen usw.) und der deswegen konsequenterweise von den „Fürsten der Welt“ gekreuzigt wird. Die eine Kirche Jesu Christi ist die Gemeinschaft all derer, die diesen Jesus als Christus bekennt und ihm nachfolgt. Einige Zitate aus dem Süden und was damit gemeint sein könnte:

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Umfrage Ehe und Familie

Die Reformgruppen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart geben zur Befragung der Kirchenleitung in Rom zum Thema „Familie“ folgende Erklärung ab

Jedem Bischof ist längst klar, dass auch der größte Teil des noch im Gottesdienst anwesenden Kirchenvolks sehr wenig mit der Lehrmeinung der katholischen Kirche zur Sexualität gemein hat. Gleichzeitig werden die tatsächlichen Probleme für die Familien im Kontext unserer Gesellschaftsordnung immer drängender: Kinder als Armutsrisiko, Benachteiligung der Familien, Alleinerziehende, zunehmende Bindungsunfähigkeit…

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Wie geht es weiter - was tun?

Hola compañer@s,  liebe Freundinnen und Freunde ..... !

Im kleineren Rahmen, auch auf Diözesanebene, bekam ich einige Anfragen hinsichtlich meiner Einschätzung zu Papst Franziskus. Ich habe dann viel recherchiert etc. und den angehängten „vorläufigen Befund“ verschickt (knapp 2 Seiten, siehe Papst Franziskus). In unserem Kirchenblatt in Ulm erscheint mein Beitrag zum Misereorsonntag, hier als Anlage in leicht erweiterter Form (die Erweiterung war nicht für die Veröffentlichung bestimmt, um kein neues Thema anzureißen).

Im Januar fand das kontinentale Treffen der Fidei-Donum-Priester in Lima, Peru, statt. Thema: „Prophetische Herausforderungen des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Dazu war ich eingeladen, weil die Erfahrungen einer befreienden Pastoral in Peru im Mittelpunkt standen. Auch auf diesem Hintergrund und von jenem Treffen bestärkt, sind die folgenden Beobachtungen zu verstehen.

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