Spiritualität

 

Spiritualität wird hier als Kraft verstanden, sein Leben im Geiste und in der Nachfolge Jesu zu gestalten. Spiritualität bedeutet aus der Sicht der Armen, Gott inmitten ihres Leides und ihrer Hoffnungen als ein Gott des „Lebens in Fülle“ zu entdecken, der mit ihnen ist und sie führt. Aus der Sicht der „Reichen“ bedeutet Spiritualität, im leidenden Nächsten, das Antlitz des Gekreuzigten zu entdecken, sich mit dem Armen auf den Weg machen und mit ihm zusammen seine Sehnsucht nach dem Reich Gottes zu formulieren und im „Hier und Heute“ Gestalt zu verleihen.

Predigt zur Partnerschaft (1984)

Peru - Predigt in allen Gottesdiensten am 25. 11. 1984

.... Soweit das Wichtigste aus San Pedro. Nun noch einige Stichpunkte zur Situation in Peru allgemein. In diesem Jahr gab es einen bisher beispiellosen Terror in Peru. Die Zahl der Opfer des Terrors und des verhängten Kriegszustandes in vielen Provinzen Perus (noch nicht in Cajamarca) wird in diesem Jahr höher eingeschätzt als die Zahl der Opfer in El Salvador. Dabei ist El Salvador in aller Munde - Peru nicht. Die kirchliche Menschenrechtskommission Perus schätzt die Zahl der allein in diesem Jahr spurlos Verschwundenen auf 4.000. Der zunehmende Terror seitens des Staates und einer maoistisch orientierten Guerrilla, die als grausamste der westlichen Welt gilt, erschwert auch zunehmend die Pastoralarbeit. Die Katecheten geraten zwischen die Fronten......

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Spirit. Hinführung zur Partnerschaft

Erste Predigt (Anfang 1982) in St. Georg zum Thema Peru und Andeutung und Vorbereitung einer Partnerschaft.

Liebe Gemeinde!

Zuerst in Stichworten etwas zu meiner Arbeit in Peru. Ich habe 4 Jahre in einer Pfarrei im Andenhochland von Peru gearbeitet. Zur Pfarrei gehören etwa 100.000 Katholiken, verstreut über ein Gebiet so groß wie die Schwäbische Alb; in der Mehrzahl rein indianische Bevölkerung; 90% Analphabeten; im Durchschnitt besitzt eine Familie etwa 1 ha steiniges Land. Das reicht kaum zum Leben. Die Hälfte aller Kinder stirbt vor dem 6. Lebensjahr. Mit staatlicher Hilfe kann nicht gerechnet werden. Die Mittel der Pfarrei sind auch begrenzt, auch personell; so waren während der 4 Jahre meiner Mitarbeit nur für 2 Jahre 1 Priester in der Gemeinde. Ansonsten war ich der einzige „Hauptamtliche“.

Was kann aber eine Pfarrei angesichts einer solchen Situation tun?

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Predigt in Herzogenaurach

Predigt am Tag der Weltmission 24/25. 10. 1998 - Herzogenaurach

"Nicht umsonst ist diese Feier das zentrale Sakrament der Kirche, das Sakrament der Gemeinschaft der Jünger und Jüngerinnen Jesu. Kennzeichen dieser Gemeinschaft, dieser Tischgemeinschaft, ist das Miteinanderteilen von Brot und Wein, d.h. all dessen, was der Mensch zum Leben braucht. Die Jünger von Emmaus erkennen den auferweckten, den lebendigen Christus erst, als er mit ihnen das Brot teilt. Man erkennt eine christliche Gemeinde daran, ob, wann und mit wem sie das Brot teilt. In einer Gemeinde in der das geschieht, ist der auferweckte Christus gegenwärtig, wird Auferstehung spürbar, neues Leben."

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