Kirchenreform

Wer mit Recht vom Konzil spricht, mag bitte bedenken, was dieser Aufbruch der Kirche gerade für die am meisten Benachteiligten weltweit bedeutet hat.  Die Bedürfnisse, Bedrückungen und Sehnsüchte dieser Menschen zum Maßstab nehmen, bedeutete für Millionen Menschen, dass sie zum ersten Mal als Menschen und Kinder Gottes, ausgestattet mit einer unendlichen Würde, wahrgenommen wurden – ein Beispiel einer befreienden Praxis.

Movimientos populares

Discurso ante los participantes en el Encuentro Mundial de Movimientos Populares

Francisco: Este encuentro de Movimientos Populares es un gran signo


Buenos días de nuevo, estoy contento de estar entre ustedes, además les digo una confidencia, es la primera vez que bajo acá, nunca había venido. Como les decía, tengo mucha alegría y les doy una calurosa bienvenida.

Gracias por haber aceptado esta invitación para debatir tantos graves problemas sociales que aquejan al mundo hoy, ustedes que sufren en carne propia la desigualdad y la exclusión. Gracias al Cardenal Turkson por su acogida. Gracias, Eminencia por su trabajo y sus palabras.

Este encuentro de Movimientos Populares es un signo, es un gran signo: vinieron a poner en presencia de Dios, de la Iglesia, de los pueblos, una realidad muchas veces silenciada. ¡Los pobres no sólo padecen la injusticia sino que también luchan contra ella!

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1. Welttreffen der Volksbewegungen

Vom 27. bis 29. Oktober 2014 trafen sich im Vatikan Repräsentanten von Volksbewegungen* aus aller Welt. Es war das 1. Treffen solcher Art im Vatikan. Papst Franziskus hatte dazu eingeladen. Es kamen Männer und Frauen aus der Landlosenbewegung, aus den Elendsvierteln, Kleinbauern (Campesinos), Vertriebene,  u.v.a.

Organisiert wurde das Treffen vom Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden. Im Mittelpunkt standen in Absprache mit den Volksbewegungen die Themen „Land“ (Landbesitz, Ernährungssouveränität….), „Wohnraum“ (Elendsviertel, Vertreibung,…) und Arbeit (Kinderarbeit, informelle Beschäftigungen….).  Selbstverständlich ging es auch um die Ursachen von Hunger, Gewalt und der Zerstörung der Umwelt. Der Papst antwortete darauf in seiner  Ansprache am 28. Oktober. Er zeigt in klarer Sprache auf, wohin der weltweit herrschende Götzendienst führt.

*  “Volk“ bedeutet in Lateinamerika (und der Redeweise des Papstes) die Summe der von jeglicher Teilhabe ausgeschlossenen Menschen. Das Treffen der „movimientos populares“ war ein Treffen dieser Menschen bzw. deren gewählter Repräsentanten. Diese Volksbewegungen (oder auch Basisgruppen) bilden die Mehrheit nicht nur in ihren Ländern, sondern weltweit. Sie sind nicht das, was wir hierzulande unter „Zivilgesellschaft“ verstehen.

Die vom Konzil wiederentdeckte Aussage vom „Volk Gottes“ hat daher eine Bedeutung, die wir erst lernen müssen.

Die Kirche Jesu Christi bildet sich von diesen Rändern her. Gott offenbart sich im Schrei der Menschen nach Brot und Gerechtigkeit. Papst Franziskus greift dieses Evangelium wieder auf. Er will eine Kirche um der Armen willen.    (Willi Knecht)

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Franziskus-2. Einschätzung

Franziskus und "misereor" - das passt!

(siehe dazu mein Text zum Misereor-Hungertuch: "Wir haben den Hunger satt!". Da ich fast zeitgleich zur Papstwahl den Text zur Fastenaktion schrieb und am 2. Tag nach der Wahl eine erste Einschätzung schrieb, nun kurz danach - zusammen mit dem Misereortext - meine 2. Einschätzung zu Franziskus: Franziskus und "misereor" - das passt! Meines Erachtens ergänzen sich beide Texte (Einschätzung und Misereor auf ideale Weise - im Gegensatz zu "Misereor - Benedikt XV.) Die Mail ging bundesweit an viele Verteiler, am 18. März 2013. 

Liebe Kolleginnen (Männer immer inklusive), ich bekam - wie sicher einige andere auch - einige Anfragen hinsichtlich meiner Einschätzung zu Papst Franziskus; vorher  wurde ich gebeten, etwas zum Misereorsonntag am 17. März zu schreiben. Im Januar 2013 fand das kontinentale Treffen der Fidei-Donum-Priester in Lima, Peru, statt. Thema: „Prophetische Herausforderungen des 2. Vat. Konzils“. Dazu war ich eingeladen, weil dieses Mal die Erfahrungen einer befreienden Pastoral in Peru im Mittelpunkt standen (u.a. mit Gustavo Gutierrez als Referent). 

Auf diesem Hintergrund einige Ergänzungen und Überlegungen, was das für unser weiteres Vorgehen bedeuten könnte:  

1a) Deutsche Bischöfe können sich nicht mehr hinter dem deutschen Papst (vorher Glaubenswächter) verschanzen – vor allem im Hinblick auf die angeblich lehramtliche Klärung in Sachen Frauenordination. Hier wäre als 1. Schritt besonders darauf abzuheben, dass die beiden letzten Päpste entgegen Kirchenrecht und Konzil innerkirchliche Ordnungsregelungen (keine Dogmen) als quasi unfehlbare Wahrheiten verkündet haben. (Mich würde von Theologen interessieren zu wissen, ob man das so sagen kann). Dies muss jetzt benannt und aufgearbeitet werden.

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