Kirchenreform

Wer mit Recht vom Konzil spricht, mag bitte bedenken, was dieser Aufbruch der Kirche gerade für die am meisten Benachteiligten weltweit bedeutet hat.  Die Bedürfnisse, Bedrückungen und Sehnsüchte dieser Menschen zum Maßstab nehmen, bedeutete für Millionen Menschen, dass sie zum ersten Mal als Menschen und Kinder Gottes, ausgestattet mit einer unendlichen Würde, wahrgenommen wurden – ein Beispiel einer befreienden Praxis.

Weihnachten - von Lampedusa aus gesehen

WEIHNACHTEN – VON LAMPEDUSA AUS                

Weihnachtsbrief der Initiative „Prophetische Kirche“

Die Bilder haben sich in unserem Gedächtnis eingebrannt: Immer neue Wellen von Flüchtlingen, die völlig erschöpft an den Stränden von Lampedusa und Malta ankommen und auf die vielen Toten zurückschauen, die es nicht geschafft haben. Und mit den Bildern kommt ein Gefühl von Scham und Ohnmacht.  Nichts führt uns dramatischer vor Augen, wie sehr „die Zeit aus den Fugen“ ist. Immer mehr Menschen sehen in ihren Heimatländern keine Zukunft mehr für sich und ihre Kinder und suchen verzweifelt einen Ort zum Überleben. Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen für die Menschheitsfamilie, dass mitten in der Fülle der Schöpfung Gottes immer mehr Menschen Leib und Leben riskieren müssen auf der Suche nach einer lebenswerten Zukunft an einem fernen, unbekannten Ort. Papst Franziskus hatte dafür nur ein Wort: Vergogna! Schande! Und was ist die Reaktion der Mächtigen?

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ÖV14: Leben statt Zerstörung

Ökumenische Versammlung 14: Die Zukunft, die wir meinen – Leben statt Zerstörung

Unter diesem Motto ruft ein ökumenisches Netz zu einer Versammlung (30. 4. – 4. 5. 14) nach Mainz. Spätestens seit Anfang der 80-er Jahre führte das Bewusstsein, dass das Überleben der Menschheit als Ganzes in Frage gestellt ist, europaweit zu einer ökumenischen Bewegung: „Kairos – Die Zeichen der Zeit erkennen“. Das Konzil lehrt uns, die Zeichen der Zeit zu erkennen, in ihnen spricht Gott zu uns. Die Zeichen der Zeit müssen im Lichte des Evangeliums gedeutet werden.

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Spiritualität einer Kirche der Armen

 

Gleichlautender Brief an die vier „südwestdeutschen“ Bischofe und den Vorsitzenden der DBK mit dem Anhang (4 S.): Spiritualität einer Kirche der Armen. Kardinal Lehmann und Kardinal Marx antworteten sehr freundlich und wohlwollend (Bischof Fürst wie immer: nie)
 
Lieber Herr Bischof.....!
 
„In vielen Regionen der Weltkirche entfaltete das Konzil eine ungeahnte Dynamik, wohl am stärksten in Lateinamerika. Ein ganzer Halbkontinent, in dem auch heute noch die überwiegende Zahl der Katholiken lebt, erwachte aus seiner Lethargie…“. So Kardinal Lehmann in einem Rückblick auf das Jahr 1965 (in FAZ, 02. 01. 2015).
Ich durfte diese Dynamik inmitten der Campesinos von Bambamarca (Diözese Cajamarca, Peru) miterleben (1975 – 1980). Die Diözese Cajamarca (mit Bischof Dammert, 1962 – 1992) gilt bei Kirchenhistorikern weltweit als die Diözese, in der „der Geist des Konzils“ beispielhaft in die Praxis umgesetzt wurde. Im Auftrag von Altbischof Dammert, sowie den Basisgemeinden der Diözese Cajamarca, der Kath. Uni Lima und dem Instituto Bartolomé de Las Casas (Lima), in Zusammenarbeit mit den kath. Fakultäten Würzburg (Elmar Klinger) und Tübingen (Ottmar Fuchs) habe ich von 1996 – 2004 die Aufbrüche der Kirche in Peru infolge des Konzils dokumentiert und auf die deutsche Kirche hin ausgelegt.    Ulm, den 06. 01. 2015

Eine Mail mit demselben Anhang aber verschiedener Ansprache ging auch an die AGP, ÖV, Netzwerke und kirchliche Gremien, hier als Beispielan die AGP:  

Liebe Kolleginnen und Kollegen der AGP!

Mit Bedauern…. „das Ende der offiziellen Arbeit der AGP“! Nun kein Rückblick auf einst „bessere Zeiten“, aber ein Blick auf die Quellen dessen, was unseren Glauben ausmacht (die eigentliche Quelle ist selbstverständlich das Evangelium). Dieser Blick kann uns helfen, gelassener in die Zukunft zu sehen. Der „Kirche von Deutschland“  wird in den nächsten Jahren einiges bevorstehen. Aber sie wird es noch weiterhin geben, wenn auch vielleicht in einer Gestalt, von der wir noch keine Vorstellung haben. „Leben ist mehr als Überleben“ - dies gilt auch für die Kirche und dieses Leben zu entdecken und zu gestalten ist unser aller Berufung. Weihnachten wird es immer geben, und immer neu - und das, was damals geschehen ist, wird uns eine Orientierung für die Zukunft sein. Diese Zukunft beginnt mit Weihnachten - inmitten der „Hirten von Bethlehem“.

Die Spiritualität einer Kirche der Armen geht u.a. auf Charles de Foucauld zurück. Bedeutend ist er für viele Bischöfe aus aller Welt geworden, die sich 1962 zum Konzil versammelt haben. Er war und ist das spirituelle Vorbild der „Kleinen Bischöfe“, die sich in Rom regelmäßig trafen und die dann am Ende des Konzils den Katakombenpakt formulierten, in dem sie sich in 14 Selbstverpflichtungen zu einem Leben im Geist von Charles de Foucauld verpflichteten. Die Selbstbezeichnung „Kleine Bischöfe“ ist eine Anlehnung an die „Kleinen Brüder und Schwestern Jesu“, die von Charles de. F. gegründet wurden und die heute in aller Welt verbreitet sind. Ihr Leitthema ist „Friede und Gerechtigkeit“, die es nur geben kann, wenn man sich wie Jesus und die Propheten bedingungslos auf die Seite der Armen stellt, mit ihnen lebt und aus ihrer Situation heraus die herrschende Gewalt (strukturell und persönlich) zu überwinden versucht. Charles de Foucauld ist mit seinem Leben und seiner Hingabe eine der wichtigsten Kronzeugen des christlichen Glaubens im so gewalttätigen 20. Jh. und zusammen mit seinen „kleinen Brüdern und Schwestern und den kleinen Bischöfen“ von herausragender  kirchengeschichtlicher Bedeutung. Dies wird auch in meinem kleinen Beitrag deutlich, den ich Ihnen nun zukommen lassen möchte. Darin ebenso ein kleiner Text von Bischof Fritz Lobinger zu Erneuerung der Kirche (im Anhang).

Kirchenerneuerung, Pfarrerinitiativen, Reformbewegungen, Dialogprozesse … alles umsonst?  Sich für eine gerechte Sache einzusetzen ist nie umsonst. Für andere Menschen da zu sein ist nie umsonst. „Umsonst“ ist auch die Liebe Gottes.

Papst Franziskus hat viele Hoffnungen in Deutschland geweckt. Zu Recht, wenn man auf seine vielen zeichenhaften „kleinen“ Handlungen sieht, auf seine Barmherzigkeit und seinen Umgang mit seinem Amt und mit Menschen. Aber zu Unrecht, falls man von ihm Veränderungen erhofft, die für viele von uns an erster Stelle stehen (Sexualmoral, Familie, Frauen, u.a.). Es herrscht eine große „Ungleichzeitigkeit“:  In Lateinamerika ist ein großer Aufbruch spürbar, die Prioritäten sind verschieden. Denn er knüpft da an, wozu spätestens seit Medellín (1968) die Kirche in der Folge des Konzils in vielen Regionen ihren Standort gewechselt hat: Von einer Kirche auf der Seite der Macht zu einer Kirche der Ohnmächtigen und der Märtyrer. (Dies ist aber in Deutschland noch nicht geschehen.) Dennoch bleiben im Hinblick auf zentrale Themen des Papstes wie „Volksfrömmigkeit“ und „Kirche des Volkes“ (die in Argentinien eine andere Bedeutung haben als im Rest des Kontinents LA) viele Fragen offen. Wir werden noch einige Überraschungen erleben!

In einem Referat mit dem Titel  Theologie der Befreiung als neue Theologie? schrieb ich 1973 (!) in Ffm-St. Georgen: „Unter bestimmten historischen Umständen kann Liebe in seiner bedingungslosen Hingabe dazu führen, dass man mit seiner eigenen Klasse und Herkunft brechen muss (Sicherheit, Wohlstand, Bequemlichkeit) um als Armer unter Armen und mit den Armen für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen. Nachfolge Jesu bedeutet, genau dies zu tun. Priestersein bedeutet dann, diese Nachfolge in seiner radikalsten Form und Hingabe an die Menschen zu leben, die unter die Räuber gefallen sind. Das Besondere des Priestertums besteht nicht darin, durch eine exklusive Weihe Gott näher zu sein, das ´Opfer des Zölibats´ auf sich zu nehmen und einem Bischof totalen Gehorsam zu schwören, sondern in der Nachfolge Jesu denjenigen Menschen Bruder und Schwester zu werden, denen man alles geraubt hat, um als Mensch und Kind Gottes in Würde leben zu können.“ (w.k. 1973, siehe Predigt in St. Georgen: Helder Camara: Die beiden Lastkutscher

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Willi Knecht

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Liebe Kolleginnen und Kollegen ......

Es ist für uns alle als Kirche  (so wird jedenfalls immer betont) sehr wichtig, auf Impulse aus der Weltkirche - „aus der Perspektive der Peripherie“ - zu hören. Ich versuche dies seit 40 Jahren und es ist bekannt, wie schwer dies immer war und ist. Nun ist es etwas leichter, vor allem Dank Papst Franziskus. Daher ist es gut, sich der Anfänge zu versichern –hier konkret der Anfänge einer befreienden Pastoral, einer Kirche der Armen. Ich möchte auf einen kleinen Abschnitt aus meiner Dissertation hinweisen, der diese Anfänge und dessen Quellen exemplarisch beschreibt (s.u.).

Ich war im Herbst für 4 Wochen in Buenos Aires (im Rahmen des Fidei-Donum-Treffens mit Adolfo Perez Esquivel u.a.), auch in Kirchengemeinden und mit Theologen, die Papst Franziskus sehr nahe stehen. Die letzten Jahre war ich in Basisgemeinden in El Salvador, Guatemala, Südmexiko, Bolivien etc. Und immer wenn ich dann nach Deutschland, genauer: in die deutsche Kirche zurückkehre, werde ich erst einmal traurig… und einsam….! Dennoch engagiere ich mich – scheinbar wider alle Hoffnung - in allen möglichen Gremien wie Gemeinde, Dekanat, Diözese und in bundesweiten Bewegungen. Denn gerade dort, wo das Licht von Weihnachten (fast) völlig von allem möglichem Glitzer überstrahlt wird, möchte ich ein kleines Licht anzünden, das durch ein kleines Kind in die Welt gekommen ist.

Es sind die „Hirten auf dem Felde“ (heute die Ausgegrenzten weltweit, wie z.B.  die Campesinos, u.a.,) denen sich der Himmel öffnete und denen zuerst die befreiende Botschaft von Jesus dem Messias verkündet wurde. In ihre dunkle Nacht hinein wurde Jesus geboren („kam Gott zur Welt“). Der Himmel öffnete sich, ein Licht erhellte die Nacht. Sie machten sich auf den Weg und fanden - geleitet von dem „Stern über der Hütte“ - zu Jesus und zum Gott des Lebens. Die Frommen und Mächtigen in Jerusalem aber konnten diesen Stern nicht sehen, denn sie ergötzten sich an ihrem eigenen Licht. (Und um was und wen dreht sich eigentlich unser gesamter und so opulenter Kirchenapparat)?

In diesem Sinne wünsche ich eine gesegnete Weihnacht. Dazu passend ein Brief (Mail) von Bischof Fritz Lobinger, mit dem ich seit Januar 2013 in Kontakt stehe. Er war wie ich als Referent eingeladen zum Treffen der Fidei-Donum-Priester in Lima, im Januar 2013. Thema damals: Das Entstehen einer Kirche der Armen, am Beispiel Peru und speziell der Diözese Cajamarca, in der alles begann.... !

Wenn wir bereit sind zu hören und zu sehen, werden auch bei uns die „Wunder“ geschehen, die Fritz Lobinger nennt.     

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Mail von Bischof Fritz Lobinger,  vom 25. 1. 2013   (Bischof Lobinger, Südafrika, spielt im Zusammenhang mit Kirchenerneuerung, Gemeindeleitung etc. weltweit eine bedeutende Rolle).

Lieber Willi,

nun bin ich wieder zuhause, d.h. in Mariannhill. Gestern bin ich hier angekommen und habe meine Sachen ausgepackt, darunter auch Dein Buch über die Kirche von Cajamarca. Dein Buch ist großartig! Weil meine Rückreise lange dauerte, habe ich es ganz lesen können. Es hat meine Reise spannend gemacht und ich will Dir gerne darüber schreiben. Als Ziel Deiner Arbeit gibst Du an, die Indios in die Mitte zu stellen und dadurch zur Ekklesiologie beizutragen. Das hast Du wirklich getan. Zugleich ist das Buch für mich selber sehr, sehr interessant und hilfreich. Ich hatte schon viel gelesen über die Campesinos und über die Praxis in der Diözese Cajamarca mit Bischof Dammert, und habe schon viele Stimmen dazu gehört. Ich hatte mir damals, als Vamos Caminando auf Englisch erschien, sofort ein Exemplar gekauft und es immer wieder zur Hand genommen. Ich habe auch oft darauf hingewiesen, denn es war wirklich ein Wegweiser für mich und für viele andere in der Kirche.  Dabei fehlten aber viele Einzelheiten und das ganze Umfeld – genau das, was ich nun in Deinem Buch nun gefunden habe. Ich bin Dir sehr dankbar dafür. Ich hatte nicht einmal gewusst, dass ....  Aber auch noch viele, sehr viele andere Fakten wusste ich nicht, die diese Episode kennzeichnen. Deshalb war das Buch bei meiner Rückreise den ganzen Tag in meiner Hand.

Du willst natürlich wissen, ob mir beim Lesen und bei meinem Nachdenken darüber auch kritische Gedanken in den Kopf kamen. Ich habe also überhaupt keine Kritik zu vermelden. Was ich beim Lesen manchmal gewünscht habe, das war, dass man nicht nur die Campesinos bewundern sollte und nicht nur Bischof Dammert selbst, sondern auch die Tatsache, dass aus dem so grässlich entstellten Christentum jener Zeit eine so großartige Befreiungsbewegung entstanden ist. Wie konnte aus einer jahrhundertelang so verfahrenen Kirche ein II. Vatikanum entstehen? Da ist aus dem grässlichen Misthaufen der Kirche ein latenter Wert wieder erwacht – etwas Wunderbares. Und da ist aus dem schrecklichen Christentum der spanischen Eroberer eine neue Kirche der Armen entstanden – etwas Wunderbares. Und da finden sich in dem furchtbar egoistischen Europa Fidei-Donum-Freiwillige und viele junge Freiwillige, die nach Peru strömen. Und da finden sich in jenen schrecklichen Pfarreien jenes Europa die Partnerschaftsgruppen. Es war und ist also überall noch ein lange verschütteter Funke da. Man muss ihn bestaunen.

Dein Buch hilft zu verstehen, dass dieses Verschütten und Wieder-Erwachen an vielen Orten und zu vielen Zeiten geschieht, dass dieses bestaunenswerte Entstehen einer radikal erneuerten Kirche Teil unserer langen Geschichte ist. Das Treffen in Lima mit allen deutschen Priestern, die in Lateinamerika arbeiten, war ein wertvolles Erlebnis für mich, ich danke allen Teilnehmern und Dir dafür.                      Mit herzlichen Grüßen, Fritz.

Die spirituellen Wurzeln einer „Kirche der Armen“    (am Beispiel von Bischof Dammert*, Peru)

Aus meiner Dissertation: „Die Kirche von Cajamarca - Die Herausforderung einer Option für die Armen“ (2004), S. 148 - 151 – im Kontext meiner Studien (DFG) über die Aufbrüche der Kirche in LA infolge des Konzils, mit E. Klinger und O. Fuchs (1996 - 2005).

….. Auf seine* Initiative hin fand vom 1.- 9. August 1959 in Lima die erste Sozialwoche Perus statt. Zusammen mit Fachleuten machte er sich Gedanken, welche Aufgaben die Kirche ange­sichts des zunehmenden Elends des Volkes hat. Schon damals erhob er seine Stimme zu­gunsten der Armen und Rechtlosen: „Während wir unsere Kräfte damit vergeuden, den äuße­ren Prunk für den Kult zu vermehren, leiden viele Kinder Gottes um uns herum an Hunger, Krankheiten und Elend. Der Prunk ist nicht vereinbar mit dem gleichzeitigen Elend des Vol­kes. Wir müssen verstehen, dass das Christentum den ganzen Menschen betrifft. Wir können das Leben der Frömmigkeit nicht trennen vom alltäglichen Leben. Jemand ist nicht dann ein guter Christ, wenn er zwar täglich die Sakramente empfängt, aber nicht für soziale Gerechtig­keit eintritt“.[1] Als Weihbischof von Lima hatte er als erster Bischof mit Sandalen und zu Fuß die neu entstehenden Elendsviertel besucht und stieß damit beim älteren Klerus auf wenig Verständnis. Er trug keine Insignien bischöflicher Macht, nur einige Male konnte er es nicht vermeiden, die Mitra aufsetzen zu müssen, das „Zeichen der Pharaonen“, wie er sie nannte. Ein bischöfliches Wappen lehnte er ab, weil die Zeit der Kreuzzüge vorbei sei. „Einer Situa­tion des Elends gegenüber müssen wir ein Zeugnis tatsächlicher Armut ablegen. Wir Kleriker müssen herausragen aufgrund einer Askese der Armut und wir müssen der Gesellschaft ein Beispiel für die Verwirklichung von großen Werken geben, ohne viel Geld dafür auszugeben. Wir wollen uns vergleichen mit staatlichen Stellen und Institutionen durch den äußeren An­schein von Büros, durch eine Multiplizierung der Versammlungen und Reisen, ohne deren tatsächliche Wichtigkeit zu evaluieren. Wir geben den Anschein, reich zu sein, aber in Wirk­lichkeit sind wir arm, wenn wir die bischöfliche Würde mit sozialem Prestige oder äußerem Pomp verwechseln. Denn wir sind Nachfolger von einigen armen Fischern aus Galiläa“.[2]

Es gibt sehr viele Berichte über die von Dammert vorgelebte Armut und Bescheidenheit.[3] Wie Dammert selbst sagte, war ihm seine Mutter das beste Vorbild. Sie war die Gründerin der Acción Católica für Frauen in Peru und übte in der eigenen Familie - obwohl aus der peruani­schen Oberschicht stammend - ein Leben in Bescheidenheit bei gleichzeitiger Offenheit für die Armen ein.[4] Dammert sagte, dass der Glaube und das soziale Enga­gement seiner Eltern eine ausschlaggebende Rolle für seine Berufung als Priester spielte. Im Beispiel seiner Eltern liegt der Ursprung seiner Option für die Armen. Diese Haltung wurde entscheidend beeinflusst und vertieft durch die Lektüre sämtlicher Schriften von und über Charles de Foucauld, mit deren Lektüre er bereits im Alter von 15 Jahren begann. Schon in seiner Jugend wuchs in ihm die Vorstellung von einer Kirche auf der Seite der Armen. Und im Geiste von Charles de Foucauld war es für ihn selbstverständlich, dass dies glaubwürdig nur geschehen kann, wenn die Kirche selbst arm ist und auf Reichtümer und Macht verzichtet. Diese Armut lebte er als Bischof vor, sei es im Verzicht auf persönlichen Besitz, sei es, dass er den Besitz der Diözese den Armen zugänglich machte. So galt er schon als Weihbischof von Lima nicht nur als Bischof der Armen, sondern als ein „armer Bischof“, der keinen Wert auf Äußerlichkeiten legte. Es war kein Zufall, dass er der Initiator der ersten Sozialwoche 1959 in Lima war, auf der zum ersten Mal in aller Offenheit und mit Beiträgen verschiedener Wissenschaften über „die sozialen Herausforderungen des peruanischen Katholizismus“ (so der Titel der Sozialwoche) gesprochen und dann geschrieben wurde.

Seine Überzeugung wurde bestätigt und bekräftigt durch seine Begegnungen auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil, in dessen Vorfeld Johannes XXIII in einer Radioansprache (Radio Va­tikan) am 11.9.1962 sagte: „Die Kirche will eine Kirche für alle sein, vor allem aber eine Kir­che der Armen“. Das bedeutete in der Interpretation Dammerts, dass die Kirche nicht nur eine Kirche auf der Seite der Armen ist, sondern dass sie selbst arm sein soll. Auf dem Konzil fand er bald Kontakt zu Bischöfen, die vom gleichen Geist erfüllt waren und er war eine der trei­benden Kräfte der Gruppe der so genannten „Kleinen Bischöfe“, die sich am Rande des Kon­zils trafen und sich verpflichteten, im Geiste von Charles de Foucauld ein persönliches Zeug­nis evangelischer Armut zu leben und dies auch als Bischof öffentlich zu vertreten. An den Treffen nahmen Bischöfe aus 18 Nationen teil, darunter der damalige Weihbischof von Essen, Julius Angerhausen. Laut Zeugnis von Bischof Luigi Bettazzi war Bischof Dammert nach dem Konzil die treibende Kraft für den Zusammenhalt dieser bischöflichen Gemeinschaft, er war deren Koordinator und Seele.[5]

Dammert berichtet in einem unveröffentlichten Artikel über die Entstehungsgeschichte von „Gaudium et Spes“: „Während der ersten Sitzungsperiode des Konzils sprachen einige Stim­men von der Armut in der Kirche. Bischof Manuel Larraín sagte, dass sich tatsächlich in den Armen das Antlitz Christi spiegelt und dass die Armen das Wort Gottes wegen ihrer Armut leichter verstehen und entsprechende Konsequenzen ziehen... Eine Gruppe von Bischöfen hatte sich im belgischen Kolleg versammelt (am 26.10.1962), um die Eingabe ‚Jesus, die Kir­che und die Armut’ zu studieren und weiter zu entwickeln. Es kamen 50 Bischöfe zusammen. Bischof Mercier verfasste die Note ‚Die Kirche der Armen’ mit den drei Punkten: ‚Entwick­lung der armen Länder’, Evangelisierung der Armen und der Arbeiter’ und ‚Der Kirche das Antlitz des Armen zurückgeben’. Am 7. Dezember legte Kardinal Lercaro, Erzbischof von Bologna, einen Text mit sieben Punkten vor (hier auszugsweise): ‚2. Es gibt einen weißen Fleck: Das Geheimnis Christi in den Armen erscheint nicht in der Lehre der Kirche über sie selbst. 3. Unsere Pflicht: wir müssen das Geheimnis Christ in den Armen in das Zentrum des Konzils stellen, ebenso die Evangelisierung der Armen. 7. Schlussfolgerung: Priorität für die Evangelisierung der Armen. Die Armen sind der Schlüssel für jede Lehre, für die Versamm­lung der Christen und für die Einheit der Christen’. Man war allgemein der Auffassung, dass diese Intervention die mutigste und weitreichendste während der ersten Sitzungsperiode war. Das Konzil hatte seinen Weg gefunden... Danach haben auch die peruanischen Bischöfe das Thema der Armut und der Verlassenheit der Schwächsten behandelt und schreiben in einem gemeinsamen Hirtenbrief: ‚Vor einigen Monaten haben wir mit unseren Brüdern in den Bi­schofskonferenzen aller Nationen öffentlich gesagt, dass die Sehnsüchte und Hoffnungen aller Völker in unseren Herzen widerhallen. Besonders die Armen und die Schwächsten, denen alle Voraussetzungen für ein würdiges Leben fehlen, sind in unseren Herzen präsent’.“[6]

Während und nach dem Konzil war Dammert der treibende Motor innerhalb der peruanischen Bischofskonferenz, um diesen Geist des Konzils in die Praxis umzusetzen, sei es im persönli­chen Lebensstil, sei es in der diözesanen Arbeit. So war er auch der Hauptautor des gemein­samen Hirtenbriefes nach dem Ende der ersten Sitzungsperiode. In einem Hirtenbrief für die eigene Diözese schrieb er am 8.11.1964: „Zur Eröffnung des Konzil sagte der Papst, dass die Kirche eine Kirche aller Menschen sei und im Besonderen eine Kirche der Armen. Kardinal Montini ergänzte: denn der Arme ist das Bild Christi, er ist wie das lebendige, leibhafte Sak­rament. Lercaro fügte hinzu: Wir müssen in das Zentrum und als Seele unserer kirchlichen Doktrin und Legislative das Geheimnis Christi in den Armen, den Armen selbst und seine Evangelisierung stellen. Aus diesem Grund verkünden wir der Welt Jesus Christus, den Die­ner der Armut“.[7] Nach dem Konzil schrieb er aus Rom an seine Priester in Cajamarca: „Am Ende des Konzils haben 10 Kardinäle und 600 Bischöfe den berühmten Pakt in den Katakom­ben unterschrieben, in dem sie sich verpflichten, auf Reichtümer, Titel und entsprechende Kleidung zu verzichten, ebenso, sich um eine bessere Verteilung des Besitzes in ihrer Diözese zu kümmern“.[8] Diesen Pakt sah Dammert als einen seiner größten Erfolge an.

Im folgenden Text werden die tragenden Fundamente seiner Arbeit und Spiritualität deutlich: „Wir leben in einer Zeit der Euphorie wegen dem Konzil, denn wir spüren, dass die Be­schlüsse des Konzils zu einer fruchtbaren Erneuerung führen werden. Das Evangelium hat auch heute noch seine Dringlichkeit und Aktualität wie vor 2000 Jahren. Denn es gab immer Ungerechtigkeiten und die Sünde, aber im Herzen der Menschen brannte auch immer die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt, der Durst nach Liebe, Verständnis und Vergebung. Es war kein Zufall, dass Gott Mensch wurde inmitten eines armen Volkes, in einer armen Frau, die sicher nichts Außergewöhnliches war und wie alle armen Frauen eines armen Volkes. Gott wurde geboren noch nicht einmal in einer Herberge, sondern in einem Stall, auf dem Lehmboden bzw. in einer Futterkrippe, arm unter Armen, verachtet. So ist er mitten unter uns in der Form eines geistigen Brotes, damit dieses Brot auch ein materielles Brot für alle werde und damit dieses Brot unter allen seinen Geschwistern gerecht verteilt werde. Die Glieder des Leibes Christi sind speziell die, die leiden, die Verachteten, die Armen. Solange es sie gibt, leidet Jesus weiter. Solange wir nicht für das Reich Gottes eintreten, solange wir diese Wun­den am Leib Christi nicht heilen, werden diese Wunden ewig ans Kreuz genagelt bleiben. Wenn wir nicht für mehr Gerechtigkeit in der Welt eintreten, verraten wir Christus und die dreißig Silberlinge als Lohn des Verrats sind heute unsere Gleichgültigkeit und die Suche nach einem bequemen Leben, während gleichzeitig zwei Drittel der Menschheit im Elend le­ben. Wenn wir die Welt analysieren, in der wir leben, so ist sie gekennzeichnet durch eine Trennung in Arme und Reiche. Der Reiche ist der, der mehr hat, als er zum Leben braucht. Die Armen sind die, die noch nicht einmal das Notwendigste zum Leben haben und deren fundamentalste Menschenrechte verletzt werden. Heute handelt es sich auch nicht mehr um Arme als Individuen, sondern um ganze Völker“.[9]    ……

Exemplarisch für seine Arbeit in nationalen und internationalen kirchlichen Strukturen und Gremien steht sein Einsatz für und in Medellín. Medellín sollte für Dammert ein Höhepunkt seines Wirkens werden. Für die Vorbereitung auf Medellín war für Dammert die enge Zu­sammenarbeit mit der Diözese Riobamba von Bedeutung. Die Bischöfe Dammert und Proaño hatten bereits während des Konzils ein sehr enges Verhältnis und über die Konferenzen des CELAM und die freundschaftlichen Kontakte hinaus kam es zu einem regen Austausch von praktischen pastoralen Erfahrungen. Dammert war auch Präsident der „Kommission für Laien“ des CELAM. Daher hatte er eine besondere Verantwortung für die Generalversamm­lung der lateinamerikanischen Bischöfe. In der Folge oblag es beiden Bischöfen, die vorbe­reitenden Versammlungen zur zweiten Bischofsversammlung von Medellín zu koordinieren und auch inhaltlich zu gestalten. Die im engsten Kontakt mit den Campesinos gemachten pastoralen Erfahrungen fanden so unmittelbaren Eingang in die Dokumente von Medellín. Dammert hatte erkannt, dass nur mit den Laien die notwendige Erneuerung der Kirche ge­leistet werden konnte. Die Ausbildung von Laien und die Heranbildung der ersten Landkate­cheten in seiner Diözese hatten bereits erste Früchte getragen. Er wurde durch die Erfahrun­gen in der Praxis bestärkt, dass die Mitarbeit von Laien und die Bildung von kleinen christlichen Gemeinschaften sich nicht nur aus innerkirchlichen oder strukturellen Gründen als notwendig erwies, sondern aus fundamentalen Gründen, abgeleitet aus dem Evangelium. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse konnte er daher glaubhaft in Medellín einbringen, unter­stützt von einer starken peruanischen Fraktion. „Ich darf daran erinnern, dass ich als Präsident der Kommission für die Laien von 1963 - 1969 und Delegierter bei CELAM, aktiv an der Vor­bereitung für Medellín beteiligt war. In Medellín selbst war der peruanische Einfluss sehr stark: Kardinal Landázuri war einer der Präsidenten, Ricardo Durand, Erzbischof von Cusco, leitete die Kommission über die Armut und ich, die über die Laien. Die Beteiligung von Gustavo G. war wertvoll, besonders in den Abschnitten über Gerechtigkeit und Armut“.[10] Bischof Dammert trug in Medellín die entscheidende Vorlage zur Armut vor, die dann von der Konferenz approbiert wurde (Medellín, Kap.14: Armut). „Bei dem Thema ‚Armut’ erreichte ich die lehramtliche Zu­stimmung. Das Thema hatte ich zusammen mit Gustavo Gutiérrez ausgearbeitet, aber es wurde von mir als mein eigener Beitrag vorgetragen und unverändert ins Schlussdokument aufgenommen. Es war das zentrale Thema“.[11]       ……

Mit Papst Paul VI. war Bischof Dammert freundschaftlich verbunden. Im Jahre 1969 hat Paul VI.dem Bischof von Cajamarca persönlich die Vollmacht gegeben, die Katecheten zu be­vollmächtigen, das Sakrament der Taufe zu spenden. Aus Rom berichtet Dam­mert über seine Begegnung mit dem Papst: „Er ermutigte mich von ganzem Herzen, mit mei­ner bisherigen Arbeit fortzufahren, trotz aller Schwierigkeiten. Er drängte mich, einige Experimente weiterzuführen, ein Ritus für die Taufe durch ländliche Katecheten auszuarbei­ten, ebenso einen Katechismus, angepasst an die Mentalität und das Verständnis der Campe­sinos. Er hielt mich an,  das Verständnis des Priestertums in einer andinen Umgebung neu zu entwickeln und zu entdecken“.[12] Die Katecheten wurden dafür vom Bischof in Übereinstimmung mit der Comunidad ausgesucht. Zuvor sollten sie die Eltern und die Paten richtig auf die Taufe vorbe­reiten. Schließlich wurden die Katecheten auch beauftragt, in geeigneter Form die Spendung des Ehesakramentes kirchlich zu bezeugen. Ebenfalls bereiteten sie auf die Firmung vor. Kurz vor dem Tod Pauls VI. stellte der Papst Bischof Dammert mündlich in Aussicht, bald erfah­rene Katecheten erst zu Diakonen und dann zu Priestern weihen zu dürfen. Bereits 1971 sprach Dammert von der Notwendigkeit, verheirateten Katecheten die Priesterweihe zu spen­den. Dabei ging er von dem Bedürfnis lebendiger christlicher Gemeinschaften aus, die Eucha­ristie feiern zu dürfen - als Zeichen und Höhepunkt ihres gemeinschaftlich gelebten alltäglichen Glaubens. Ab 1976 wurden auch Frauen (Campesinas) zu gleichwertigen Katechetinnen und Gemeindeleiterinnen ernannt.  …

PS: Zu Vamos Caminando: http://williknecht.de/index.php/theologie-der-befreiung/theologie-3/183-vamos-caminando-mit-jesus-dem-christus-auf-dem-weg-der-befreiung-106

PS:* http://williknecht.de/index.php/globalisierung/kirchenreform-10/102-bischof-betazzi-zum-katakombenpakt-145


[1] Dammert: Beitrag zur „Ersten Sozialwoche in Peru”, am 7. 8. 1959; veröffentlicht in: „25 años al sevicio de la Iglesia”. Lima:  CEP, 1983, S. 153. Die zitierte Stelle greift er in einem Hirtenbrief im September 1969 wieder auf, um die Verschwendung bei den Patronatsfesten zu kritisieren. In der Abschlussansprache zur „Zweiten Sozialwoche in Peru“, vom 01.- 6. August 1961, sprach Dammert von dem Vorrang des Menschen vor der Ökonomie: „Der Mensch als Kind Gottes steht über der Wirtschaft. Diejenigen, die wirtschaftliche Prinzipien über die Würde des Menschen stellen, hören auf, Christen zu sein“; veröffentlicht in: Iglesia y campesinado - selección de textos y documentos pontificios y episcopales, documentación Vol. III, Nr. 1. Lima: CEAS, 1982, S. 21.

[2] Dammert: Bericht an die peruanische Bischofskonferenz (1967) zu den Vorbereitungstexten von Medellín. Archiv IBC.

[3] Hier sind vor allem zu nennen: 25 años al servicio de la Iglesia (ausgewählte Texte zum 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe). Lima: CEP, 1983; Las lamentaciones de los que sufren no me dejan tranquilo, Homenaje zum Abschied von Bischof Dammert. Cajamarca: AOMC, 1994; Garnett, Miguel: Don Pepe. Cajamarca: AOMC, 1993; vgl. auch „Pepe!“, von G. Gutiérrez im Sammelband „Die globale Verantwortung“ (S. 11-16).

[4] Die Katholische Aktion wurde von Papst Pius XI. gegründetund ging von Italien aus um die ganze Welt. Sie war laut Dammert die erste und wichtigste Laienbewegung der Welt. Ihr Thema war die Rolle der Laien in Kirche und Welt. Nicht zufällig war, dass er über seine Arbeit in der Acción Católica die Rolle der Laien positiver bewerten konnte als viele seiner Mitbischöfe. Auf dem ersten kontinentalen Treffen der Acción Católica 1946 in Chile spielte Dammert bereits eine wichtige Rolle. Sein Einsatz für die Rolle der Laien fand seinen Höhepunkt in der Ernennung zum Präsidenten der Kommission für Laien des CELAM.

[5] Siehe den Beitrag „Die kleinen Bischöfe“ von Bischof Luigi Bettazzi (Ivrea, Italien) in dem Sammelband „Die globale Verantwortung“, S. 17 - 22. In dem Beitrag ist das Positionspapier „Modell des Bischofs“ enthalten (Katakombenpakt*). Dieses Papier wurde von Kardinal Lercaro dem Papst übergeben. Es war aus nichtoffiziellen Begegnungen zwischen Bischöfen entstanden und mitinspiriert von Abbé Boulard (Frankreich) und Prof. Houtard (Belgien). Abbé Boulard leitete im Januar 1963 die erste Pastoralwoche in Cajamarca, die als Ausgangspunkt für die sozialpastorale Arbeit in Cajamarca gilt. Diese Einflüsse waren für Cajamarca bestimmend und in der Folge für die Sozialpastoral in Peru und darüber hinaus. 

[6] Dammert: Geschichte von Gaudium et Spes“ (dort auch das Zitat des Papstes in Radio Vatikan). Archiv IBC.

[7] Dammert: Hirtenbrief  vom  08. 11. 1964. Archiv IBC.

[8] Dammert: Hirtenbrief  vom  30. 11. 1965. Archiv IBC.

[9] Dammert: „El rol del laico cristiano en el mundo de hoy“. Vortrag anlässlich des Besinnungstags am 22. Mai 1965 in Cajamarca. Archiv IBC.

[10] Dammert: Zur Vorbereitung von Puebla, interne Umfrage in der peruanischen Bischofskonferenz, Mai 1978, Archiv IBC. In Puebla waren die peruanischen Delegierten die heftigsten Verteidiger von Medellín.

[11] Dammert: Testimonio de Medellín, 1994. Archiv IBC.

[12] Dammert: Brief an die Priester Cajamarcas, 15. 03. 1969 über das Treffen mit Papst Paul VI. Archiv IBC (Instituto Bartolomé de Las Casas)

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