Kirchenreform

Wer mit Recht vom Konzil spricht, mag bitte bedenken, was dieser Aufbruch der Kirche gerade für die am meisten Benachteiligten weltweit bedeutet hat.  Die Bedürfnisse, Bedrückungen und Sehnsüchte dieser Menschen zum Maßstab nehmen, bedeutete für Millionen Menschen, dass sie zum ersten Mal als Menschen und Kinder Gottes, ausgestattet mit einer unendlichen Würde, wahrgenommen wurden – ein Beispiel einer befreienden Praxis.

Erneuerung im Geist des Konzils

Im Blick auf die deutsche und weltweite Kirche möchte ich zehn Punkte nennen
(auf der Basis befreiender Erfahrungen inmitten der Armen)

1. Die Kirche besitzt aus sich selbst heraus die Kraft, ihre Strukturen, Methoden und ihre gesamte Art und Weise der Pastoral und der Verkündigung zu ändern, wenn sie die entsprechenden Prioritäten setzt - das Evangelium und die Bedürfnisse der Menschen, vorzugsweise der Armen. Innerhalb von 30 Jahren (seit dem Beginn des Konzils 1962) ist es z.B. in Cajamarca (exemplarisch für viele ähnliche Erfahrungen in Lateinamerika) gelungen, über 400 Jahre äußerster Entfremdung trotz heftigster Widerstände zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen.

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Ratschlag von ÖV 16

Staement auf dem Ratschlag von ÖV14 (ÖV 16) am 30.4. 2016 in Frankfurt, Haus am Dom. 

Einleitung:  Wen erreichen wir noch? Adressaten? Kirchengemeinden  als bloße „Briefkastenfirmen“? „Kairos-Gemeinden“, „Kirche vor Ort“, etc. als Illusion?  Wo eine Basis für „Eine-Welt-Themen“ (GFS)?  Weitere Beispiele aus Gremien: Mit was beschäftigen sich diese denn? Zwar ständige Tagungen, strategische  Überlegungen, unübersehbaren Themen, etc.  Zu jedem Einzelthema unzählige Ausarbeitungen…

Fragen und Problemkreise: Wir wissen doch schon alles, doch was tun? – und wie?

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Weltklimagipfel Paris

Gemeinsame Delegationsreise der Kirchen zum Weltklimagipfel in Paris, am 5./6. Dezember 2015.

Die ökumenische Delegation der Kirchen von Baden-Württemberg und dem Elsass bestand aus je 5-6 Vertreter*innen der badischen und württembergischen Landeskirche, den beiden Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart, sowie einer Delegation aus dem Elsass. Dafür gab es Vorbesprechungen und wir fuhren ab Straßburg in einem reservierten Waggon nach Paris. Ich wurde gebeten, im Sonntagsgottesdienst in der deutschen kath. Kirchengemeinde in Paris die Predigt zu halten, wenn möglich mit Impulsen von „Laudato si“. Der kath. „Teil“ der Delegation wurde von der kath. Gemeinde eingeladen, der ev. „Teil“ von der ev. Kirchengemeinde in Paris.

Predigt mit einem Impuls zu Laudato sí (in Stichworten)

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