Diözese Rottenburg-Stuttgart

(Welt-) Kirche vor Ort

Kirche vor Ort – Weltkirche vor Ort  (Predigt zum außerordentlichen Missio-Sonntag, am 2./3. Juli 2016 in der SE Ravensburg)

Liebe Gemeinde:

„Kirche am Ort“ - so heißt das Programm unserer Diözese zur Erneuerung der Kirche: „Dorthin gehen, wo die Menschen sind, wo sie leben, feiern, leiden...“.  Kirche am Ort ist aber auch immer „Weltkirche am Ort“, denn sonst wären wir nicht katholische Kirche. Dies möchte ich näher erläutern. Wir feiern zusammen die Eucharistie. Wir nehmen in dieser Feier die endgültige Gemeinschaft aller Menschen untereinander und mit Gott vorweg. Das biblische Bild dazu: Tischgemeinschaft mit denen, denen ansonsten der Zugang zum Tisch und damit zum Brot des Lebens verwehrt wird. Dies ist eine der zentralen Botschaften Jesu. Kennzeichen dieser Tischgemeinschaft ist das Miteinanderteilen von Brot und Wein, das steht symbolisch für all das, was wir zum Leben brauchen. Die Jünger von Emmaus erkennen den auferweckten Christus erst, als er mit ihnen das Brot teilt. Da gehen ihnen die Augen auf! Man erkennt eine christliche Gemeinde daran, wie und mit wem sie das Brot teilt. In einer Gemeinde, in der das geschieht, ist der lebendige Christus gegenwärtig, es ist Auferstehung spürbar, neues Leben.

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Goldfasten

„aktion hoffnung“ - Aufruf zur Umkehr und Erneuerung

"........Wir teilen aber nicht wirklich das Brot und den Wein, wenn wir nicht alle Güter dieser Erde mit allen teilen. Aber um des Goldes (als Symbol des Mammon, der Gier) wegen werden unsere Partner von ihrem Land vertrieben, ihre Umwelt wird zerstört und sie werden ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Wie können wir dann gleichzeitig mit goldenen Gefäßen Eucharistie feiern? Am Gold klebt das Blut derer, mit denen Jesus sich identifiziert.

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Bilanz "aktion hoffnung" 2010

Altkleider spenden Hoffnung

War in den 60er bis 80er Jahren das Wort von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und in den 90er und 00er die Rede von der „Nachhaltigkeit“ dominierend, so wird heute in den ausgeplünderten Ländern immer mehr von „solidarischem Wirtschaften“ gesprochen und dies auch praktiziert. Was bedeutet dies? Kleine Gemeinschaften, christliche Basisgemeinden, Frauen- und Nachbarschaftsgruppen (u.a.) einigen sich z.B. auf die gemeinsame Produktion von Waren, Nahrungsmitteln, erwerben gemeinsam Land, säen und ernten gemeinsam. Zuerst für den eigenen Bedarf und wenn etwas übrig bleibt, wird es verkauft oder getauscht, um andere notwendige Dinge des täglichen Gebrauchs erwerben zu können. Dies bedeutet auch eine Besinnung auf die eigenen, uralten und bewährten Traditionen, manchmal auch ein bewusstes Leben in Gemeinschaft im Geiste Jesu Christi.

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