Kirche

Kirche

Die Kirche der Armen ist zwar nicht identisch mit der "Einen Kirche Jesu Christi", aber in der Kirche der Armen wird sichtbar, was "Kirche Jesu Christi" bedeutet. Denn sie geht von den weltweit Ausgegrenzten aus, von denen, die unter die Räuber gefallen sind. Sie stellt die Menschen in den Mittelpunkt, mit denen sich Jesus vorrangig solidarisierte. Deshalb werden die Armen uns, den Reichen, zum Heil, weil sie schon doch ihre bloße Existenz die bestehende Ungerechtigkeit aufdecken und zur Umkehr auffordern. Sie können uns deshalb den Weg zeigen (und sie wollen dies auch), weil Gott mitten unter ihnen Mensch wurde, mit ihnen feierte, trauerte, konsequenterweise getötet und deshalb von Gott auferweckt wurde. Sie sind daher die authentischen Zeugen der Gegenwart Gottes unter den Menschen, seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung. Sie sind die Offenbarung Gottes heute, ihr Schrei nach Gerechtigkeit ist der Ruf Gottes an uns. Die Kirche der Armen umfasst so alle Menschen, sie wird zum Zeichen des Heils für diese Welt.

Simon der Zelot

Die 12 Apostel – Simon der Zelot

Von den meisten der 12 Apostel wissen wir sehr wenig. Der innere Zirkel Jesu bestand aus Petrus, Jakobus und Johannes. Petrus ist uns wohl am besten vertraut. Er war der Sprecher der Zwölf. Andreas war der Bruder, der Petrus zu Jesus brachte, aber ab dann eine untergeordnete Rolle spielt. Andreas und Petrus mit Jakobus und Johannes haben im Fischereigeschäft gemeinsam gearbeitet. Jakobus war der erste Märtyrer der Apostel, während sein Bruder Johannes, laut Kirchengeschichte, der einzige Apostel war, der kein Märtyrer wurde. Simon der Zelot und Matthäus waren auf extrem entgegengesetzten politischen Polen. Die Zeloten kämpften gegen die römische Besatzungsmacht. Simon war bereit für sein Land zu sterben. Matthäus hingegen war als Zöllner und Steuereintreiber Handlanger der Römer.

Weiterlesen: Simon der Zelot

Ist Umkehr machbar?

Weltkirche vor Ort - Ist Umkehr machbar?

Kommt Bewegung in die internationale Klimaschutzpolitik? Der Weltklimagipfel in Paris im Dezember 2015 hatte sich auf die Reduzierung der Erderwärmung auf zwei, besser noch eineinhalb Grad verständigt. Die ermutigenden Vereinbarungen wurden von allen Teilnehmerstaaten unterschrieben. Ein Jahr später in Marrakesch: 47 besonders durch die Klimaerwärmung bedrohte Länder der südlichen Hemisphäre wollen ihren Energiebedarf zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien decken. Es sind vor allem arme Länder, die hier eine moralische Führungsrolle übernehmen. Und Europa? Die USA? Werden wir durch Trump ein Rollback erleben? Und wird sich die EU aus ihrer Halbherzigkeit befreien können? Was bedeutet Schöpfungsverantwortung für die Kirche?

Weiterlesen: Ist Umkehr machbar?

Das Reich Gottes ist da!

Das Reich Gottes ist da - Hinführung zu unserem Jahresthema

In den Evangelien beginnt Jesus seinen öffentlichen Auftritt mit dem Satz: „Kehrt um, denn das Reich Gottes steht vor der Tür“. Die Verkündigung der anbrechenden Herrschaft Gottes steht im Zentrum der Botschaft Jesu. Zeichen der jetzt beginnenden Herrschaft Gottes sind Tischgemeinschaften, Brotteilen, Heilungen, Vergebung, etc. Jesu Solidarität mit den Opfern, seine radikale Kritik am Tempelkult, der Ausgrenzung aller „Unreinen“, führt zur Verurteilung und zum Tod Jesu. In der Auferstehung bestätigt Gott Jesus als den Messias. Nachfolge Jesu bedeutet, diesen Weg Jesu konsequent zu gehen.

Weiterlesen: Das Reich Gottes ist da!

Unterkategorien

Die Kirche der Armen ist zwar nicht identisch mit der "Einen Kirche Jesu Christi", aber in der Kirche der Armen wird sichtbar, was "Kirche Jesu Christi" bedeutet. Denn sie geht von den weltweit Ausgegrenzten aus, von denen, die unter die Räuber gefallen sind. Sie stellt die Menschen in den Mittelpunkt, mit denen sich Jesus vorrangig solidarisierte. Deshalb werden die Armen uns, den Reichen, zum Heil, weil sie schon doch ihre bloße Existenz die bestehende Ungerechtigkeit aufdecken und zur Umkehr auffordern. Sie können uns deshalb den Weg zeigen (und sie wollen dies auch), weil Gott mitten unter ihnen Mensch wurde, mit ihnen feierte, trauerte, konsequenterweise getötet und deshalb von Gott auferweckt wurde. Sie sind daher die authentischen Zeugen der Gegenwart Gottes unter den Menschen, seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung. Sie sind die Offenbarung Gottes heute, ihr Schrei nach Gerechtigkeit ist der Ruf Gottes an uns. Die Kirche der Armen umfasst so alle Menschen, sie wird zum Zeichen des Heils für diese Welt.

Beiträge als Mitglied von....

Eigene  Gemeinde "Zum Guten Hirten", Ulm-Böfingen - Gesamkirchengemeinde Ulm (im Leitungsteam) und Dekanat Ehingen-Ulm (im Leitungsteam).

auf Diözesanebene:

Diözesanausschüsse "Eine Welt" und "Nachhaltige Entwicklung", AG Öffentlichkeitsarbeit der Diözese - Vorsitzender der "aktion hoffnung" (Verbände) bis Ende 2015 - im Netzwerk von 8 Reformgruppen (Kirchenerneuerung) der Diözese, Vorstand Oikocredit, Rat der Kirchen, u.a.

Die Römische Kirche ... im Gegensatz zur katholischen (allumfassenden) und evangelischen (vom Evangelium ausgehenden) Kirche ....      

 

Ausgehend von den Erfahrungen der Überlebenden der Eroberung und Zerstörung durch die Europäer und deren theol. Rechtfertigung durch die Kirche, soll hier anhand konkreter Beispiele  aufgezeigt werden, dass sich bis heute (abgesehen von der kurzen Epoche eines Aufbruchs infolge des 2. Vat Konzils) wenig in den letzten Jahrhunderten geändert hat. Kann man heute zwar nicht mehr von systematischem Völkermord sprechen, so doch von systematischer Ausbeutung und Ausgrenzung vor allem der indigenen Bevölkerung. Diese - aber auch immer mehr "Einwanderer" - leben mehrheitlich in absoluter Armut. Dies ist aber kein Zufall, sondern so gewollt und das Ergebnis einer ganz bestimmten Wirtschaftspolitik und der sie begründenden Werte.

images/Bilder/Gemaelde/jose_12_20111120_1193342850.jpg

 

"Die Kirche der Nacht", von José Espíritu, Campesino und Katechet, Bambamarca.

 

Suchen

Copyright © 2016 - Willi Knecht
All Rights Reserved