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Beiträge als Mitglied von....

Eigene  Gemeinde "Zum Guten Hirten", Ulm-Böfingen - Gesamkirchengemeinde Ulm (im Leitungsteam) und Dekanat Ehingen-Ulm (im Leitungsteam).

auf Diözesanebene:

Diözesanausschüsse "Eine Welt" und "Nachhaltige Entwicklung", AG Öffentlichkeitsarbeit der Diözese - Vorsitzender der "aktion hoffnung" (Verbände) bis Ende 2015 - im Netzwerk von 8 Reformgruppen (Kirchenerneuerung) der Diözese, Vorstand Oikocredit, Rat der Kirchen, u.a.

Beitrag der Kirchen zur...

Beitrag der Kirchen zur Entwicklungszusammenarbeit in BW – ein geistlicher Impuls*

Was kann der spezifisch christliche Beitrag der Kirchen sein? Das, was das Wesen des Christentums ausmacht! Nicht mehr und nicht weniger. Doch was heißt das? Jesus als den Christus bekennen, der uns zur Nachfolge ruft, zu einem Leben in Fülle, das uns allen verheißen ist. Der aufsteht gegen „die Sünde der Welt“ (Götzendienst, sich selbst und seine Bedürfnisse zum absoluten Maßstab machen usw.) und der deswegen konsequenterweise von den „Fürsten der Welt“ gekreuzigt wird. Die eine Kirche Jesu Christi ist die Gemeinschaft all derer, die diesen Jesus als Christus bekennt und ihm nachfolgt. Einige Zitate aus der Kirche der Armen, was damit gemeint sein könnte:

„Während wir unsere Kräfte damit vergeuden, den äußeren Prunk für den Kult zu vermehren, leiden viele Kinder Gottes um uns herum an Hunger, Krankheiten und Elend. Der Prunk ist nicht vereinbar mit dem gleichzeitigen Elend des Volkes. Wir müssen verstehen, dass das Christentum den ganzen Menschen betrifft. Wir können das Leben der Frömmigkeit nicht trennen vom alltäglichen Leben. Jemand ist nicht dann ein guter Christ, wenn er zwar täglich die Sakramente empfängt, aber nicht für soziale Gerechtigkeit eintritt“. (1959)
„Der Mensch als Kind Gottes steht über der Wirtschaft. Diejenigen, die wirtschaftliche Prinzipien über die Würde des Menschen stellen, hören auf, Christen zu sein“. (1961)

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Frieden jetzt - Kolumbien

Frieden und Versöhnung

Die Einsicht in die von Europa ausgehende falsche Kosmovision mit ihren vielen Opfern wäre die Voraussetzung für eine Umkehr, für Versöhnung und für einen globalen Neuanfang (der im lokalen beginnt). Wir Christen haben die entsprechende Botschaft, auch immer wieder konkrete Beispiele einer befreienden Praxis. In der Runde fragte ich, ob diese Art von Umkehr und anstehender Versöhnungsarbeit nicht eine der zentralen Aufgaben und Herausforderungen von Theologie und Kirche wäre. Die Antwort von Prof. Justenhoven. „Das muss man so sehen. Da stehen wir aber erst völlig am Anfang!“

PS: Der Präsident der kolumbianischen Bischofskonferenz (ein Kompromisskandidat zwischen fundamentalistischen Ultras und jüngeren, offeneren Bischöfen) sprach von dem Problem der Rückführung der Binnenflüchtlinge in ihre alte Heimat, nach dem Friedensabkommen. Denn ihr bisheriges Land, wofür sie keine Eigentumstitel hatten, ist nun in der Hand von neuen Eigentümern (u.a. Konzerne, etc.) und da könne man als Kirche nicht daran rütteln. Ich schlug vor, an die kath. Soziallehre zu erinnern: „Die Erde ist uns nur geliehen. Sie ist geschaffen, dass alle Kinder der Erde, Anteil an ihren Früchten haben. Das absolute und unbeschränkte Recht auf Befriedigung fundamentaler menschlicher Bedürfnisse für alle steht über dem Recht auf maßlose Aneignung Einzelner auf Kosten des Volkes. Dies ist für uns als Christen und als Kirche nicht verhandelbar!“

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Ist Afrika noch zu retten?

Ist Afrika noch zu helfen? – Zur Misereor-Fastenaktion 2017

Wenn die Lebensgrundlagen der Menschen in Afrika zum Vorteil von einigen Wenigen und letztlich von uns allen systematisch zerstört werden, dann ist dies - eigentlich - nicht mehr zu ertragen, erstrecht gilt dies für Christen (dies ist auch eine der Hauptaussagen der Botschaften  von Papst Franziskus). Und diese Menschen werden sich auf den Weg machen (müssen) und an unsere Strände gespült werden….! Wie wir uns als Christen stattdessen zu ihnen auf den Weg machen und ihnen entgegen kommen können, ist das Hauptanliegen der Fastenaktion von Misereor. Anhand guter Beispiele kann gezeigt werden, was wir tun können, dass möglichst viele Menschen ein Leben in Würde führen können – in Afrika wie bei uns.

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