Katholische Kirche (weltweit)

Weltkirche - konkret erfahrbar

Partnerschaften - Weltkirche

„Weltkirche werden“ heißt nicht, dass alle Welt wie Europa wird bzw. Kirche nach europäischen Maßstäben weltweit aufgebaut wird. Dies ist in den vergangenen Jahrhunderten geschehen und daher gab es eben keine lateinamerikanische oder afrikanische Kirche, sondern überall nur die immer gleichen Kopien einer europäischen, römischen Kirche, die letztlich eine weiße Kirche war, weil sie im Gefolge der Eroberung daherkam. Eine weltweite Kirche, die eine Alternative zur herrschenden Globalisierung werden will, muss dagegen von den Rändern her entstehen, aber nicht in ähnlich ausschließender Weise wie dies umgekehrt bisher vom Zentrum her geschah.

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Fidei Donum - Geschenk des Glaubens

Prophetische Herausforderungen des Zweiten Vat. Konzils.

Es war kein Zufall, dass das Treffen zum Konzilsjubiläum ausgerechnet in Peru stattfand. Bereits im Laufe des Konzil entstand zuerst in einigen Diözesen Peru das, was Papst Johannes XXIII. dem Konzil bereits vor dessen Eröffnung als Auftrag mit auf den Weg gegeben hatte: „Die Kirche will eine Kirche für alle sein, vor allem aber eine Kirche der Armen“ (Radioansprache 11.09.1962). Was im Konzil sich noch nicht durchsetzen konnte, wurde dann auf der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz 1968 in Medellín zum Hauptthema. Im Lichte des Glaubens deuteten die Bischöfe die in Lateinamerika und weltweit herrschende Ungerechtigkeit als „eine Sünde, die zum Himmel schreit“. Fidei Donum – Ein Geschenk des Glaubens Vom 11. – 19. Januar 2013 fand in Lima, Peru, das Kontinentaltreffen der in Lateinamerika tätigen deutschen Diözesanpriester statt. Das Thema: „50 Jahre danach – die prophetische Herausforderung des 2. Vatikanischen Konzils“.

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Ein "Gott der Weißen"...

Von einem „Gott der Weißen“ zu einem „Gott mit uns“
- Umbruch und Neubeginn -

Bevor von der zweiten Evangelisierung gesprochen werden kann, soll noch einmal an die Rahmenbedingungen und Folgen der ersten Evangelisierung erinnert werden. Die zweite Evangelisierung seit 1962 ist auf dem Hintergrund der über vierhundertjährigen Geschichte der ersten Evangelisierung zu sehen. Nur von daher kann die Dimension des Umbruchs in Bambamarca angemessen beurteilt werden. Es gab während dieser Geschichte immer wieder herausragende Beispiele von Missionaren, die bereit waren, das Leben der Indios zu teilen und es gab kirchliche Dokumente, die sich gegen die Ausbeutung der Indios wandten. Doch in den Erinnerungen der Indios lebten vor allem die unerklärlichen Grausamkeiten der Eroberer weiter. Und im Bewusstsein der Indios war das Christentum, das im Gefolge der Eroberer kam, die Religion der Sieger und die Kirche der Ort, in dem diese Religion verkündet und zelebriert wurde.

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