Katholische Kirche (weltweit)

Fidei Donum in Buenos Aires

FIDEI DONUM Treffen in Luján Argentinien    -    10. -18. September 2014 (Auszug aus dem Protokoll)

„QUE NUESTROS PUEBLOS TENGAN VIDA EN ABUNDANCIA“

 

DONNERSTAG, 11. SEPTEMBER 2014

Vortrag Adolfo Pérez Esquivel

1.    Thema: Y lo reconocieron al partir el pan - hay que seguir andando nomas

Alfonso stellt sein Gemälde vor, das er für die Pfarrei Santa Cruz gemalt hat und dort auch im Original ausgestellt ist. Die dargestellten Personen sind reale Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt und getötet wurden. (Bild und Einzelheiten in den  Materialien). Neben anderen persönlichen Erinnerungen spricht er vor allem von dem Treffen im Hogar Santa Cruz (Riobamba, Ekuador) bei Bischof Leónidas Proaño. 16 Bischöfe und weitere Persönlichkeiten aus Lateinamerika waren verhaftet worden. (se adjunta un archivo con la explicación del mural)

2.    Thema: La situación en Argentina y América Latina - análisis coyuntural-social, logros y preocupaciones

Ausgangspunkt: Die Situation in Lateinamerika

  • Kontinent voller Bodenschätze (Ressourcen)
  • Die geopolitische Rolle Lateinamerikas
  • Tummelfeld vieler internationaler Konzerne
  • Markante Ereignisse in den letzten 60 Jahren: Die Revolution in Kuba (1.1.59) und Medellín 1968.

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Adveniat - Frieden jetzt!

Frieden und Versöhnung

Die bundesweite Eröffnung der Adveniat-Jahresaktion 2015 fand am 29. November in Stuttgart statt. Das Thema der diesjährigen Jahresaktion lautet: „Frieden jetzt!“. Eingeladen hatte die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Aus diese Anlass fand am Tag vorher im „Haus der katholischen Kirche“ eine Fachtagung statt, zu der Adveniat und die Diözese eingeladen haben. Als Gäste wirkten u.a. der Vorsitzende der kolumbianischen Bischofskonferenz und der nationalen Versöhnungskommission, Bischof Luis Augusto Castro und Bischof Julio Cabrera aus Guatemala mit, langjähriger Partner der Diözese Rottenburg-Stuttgart und in Guatemala entscheidend an der Versöhnungsarbeit in Guatemala beteiligt. Den Gastvortrag hielt Prof. Justenhoven. Die Bürgerkriegsländer Kolumbien (seit 1948) und Guatemala (1954 -1996, einschließlich Genozid in den 80er Jahren) standen im Mittelpunkt der Jahresaktion.

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Zum Ende des Konzils vor 50 Jahren

Zum Ende des Konzils vor 50 Jahren (8. Dezember 1965)

Schriften über das Konzil, dessen Rezeption, Auswirkungen, inneren Widersprüche usw. füllen Bibliotheken. Und das ist gut so. Aber entscheidender ist die vom Konzil her entstandene Praxis. In unseren Breitengraden sind das zuerst die Liturgiereform und die Mitsprache der Laien (Räte). Die theologischen Fundamente sind die Wiederentdeckung des Volkes Gottes als Träger der Evangelisierung, die Hinwendung zur Welt (ad extra) und die Abkehr von einer „societas perfecta“, einer Gesellschaft, die aus sich heraus alles hat, was sie zum Leben braucht, also autark ist. Im 4. Jh. nach Chr. wurde dieser Begriff auf die Kirche übertragen und bis ins 20. Jh. so definiert, dass der Kirche von Gott alles gegeben wurde, was sie zu ihrer Existenz braucht. Sie braucht „die Welt“ nicht, sie ruht in sich und für sich. Sie regelt alles aus sich selbst heraus.

Nach dem Konzil dürfen wir sagen: Das war eine Sackgasse. Das war und ist nicht kompatibel mit der Botschaft von Jesus dem Christus.

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