Die Römische Kirche ... im Gegensatz zur katholischen (allumfassenden) und evangelischen (vom Evangelium ausgehenden) Kirche ....      

 

Ausgehend von den Erfahrungen der Überlebenden der Eroberung und Zerstörung durch die Europäer und deren theol. Rechtfertigung durch die Kirche, soll hier anhand konkreter Beispiele  aufgezeigt werden, dass sich bis heute (abgesehen von der kurzen Epoche eines Aufbruchs infolge des 2. Vat Konzils) wenig in den letzten Jahrhunderten geändert hat. Kann man heute zwar nicht mehr von systematischem Völkermord sprechen, so doch von systematischer Ausbeutung und Ausgrenzung vor allem der indigenen Bevölkerung. Diese - aber auch immer mehr "Einwanderer" - leben mehrheitlich in absoluter Armut. Dies ist aber kein Zufall, sondern so gewollt und das Ergebnis einer ganz bestimmten Wirtschaftspolitik und der sie begründenden Werte.

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"Die Kirche der Nacht", von José Espíritu, Campesino und Katechet, Bambamarca.

 

Bischof zerstört Partnerprojekte

Massive Vorwürfe erhob der Ulmer Theologe Willi Knecht im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) gegen Bischof Francisco Simon. Während dessen Vorgänger Dammert "Seelsorge für Poncho und Sombrero" förderte, halte es Simon seit 1993 mit den Reichen und den Herren der Goldmine vor Ort, wirft Knecht ihm vor. Campesinos hätten Zutrittsverbot zur Kirche. Der Ulmer, der die deutsch-peruanischen Partnerschaften im Auftrag der Unis Tübingen und Würzburg vor Ort erforscht und gegen die aktuelle Kirchenpolitik protestiert, fürchtet Anschläge gegen sich in Peru. Der Bischof habe gedroht, dem 55-jährigen "mit allen Mitteln das Handwerk zu legen".

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Josef Ratzinger und der Glaube der Campesinos (Dokumentation)

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie das Glaubenszeugnis der Campesinos und ihre Praxis von kirchlichen Amtsträgern wahrgenommen wird. In seiner Osterpredigt 1979 im Münchener Liebfrauendom, kommt der damalige Erzbischof von München und Freising, Kardinal Ratzinger, auf die Theologie der Befreiung zu sprechen. „Und endlich ist die Auferstehung Jesu Christi das Bekenntnis zum Vorrang der Liebe und des Lebens gegenüber den Strategien des Klassenkampfes und einer Bewusstseinsbildung, die auf die Weckung des Neides abzielt, was beides Strategien des Todes sind. In einem Katechismus der Befreiungstheologie...

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Der Kampf Roms gegen das Konzil

Bischof Simón Piorno, Nachfolger von Bischof Dammert (1962 - 1992), wurde laut seinen eigenen Aussagen von Rom mit dem expliziten Auftrag nach Cajamarca geschickt, all das zu zerstören, was von und mit Bischof Dammert aufgebaut worden war (siehe auch den Bericht: "Der Nuntius verunglimpft Konzil"). Mir persönlich versprach Bischof Simón 1993, dass er das "Unkraut vertilgen wird, das unter Dammert gesät worden war; dass besonders in Bambamarca "Köpfe rollen werden" (bezogen vor allem auf die Katecheten) und dass er die wahre Kirche wieder aufbauen werde. Deutsche Bischöfe, vor allem die Erzdiözese Freiburg in Vertretung von Prälat Wolfgang Sauer, solidarisierten sich völlig mit Bischof Simón und warfen mir vor (und allen, die an der Studie beteiligt sind: Elmar Klinger, Ottmar Fuchs etc.), die Kirche zerstören zu wollen. (siehe auch, u.a.:  "Der Bischof, das Gold und die Campesinos")

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