Die Römische Kirche ... im Gegensatz zur katholischen (allumfassenden) und evangelischen (vom Evangelium ausgehenden) Kirche ....      

 

Ausgehend von den Erfahrungen der Überlebenden der Eroberung und Zerstörung durch die Europäer und deren theol. Rechtfertigung durch die Kirche, soll hier anhand konkreter Beispiele  aufgezeigt werden, dass sich bis heute (abgesehen von der kurzen Epoche eines Aufbruchs infolge des 2. Vat Konzils) wenig in den letzten Jahrhunderten geändert hat. Kann man heute zwar nicht mehr von systematischem Völkermord sprechen, so doch von systematischer Ausbeutung und Ausgrenzung vor allem der indigenen Bevölkerung. Diese - aber auch immer mehr "Einwanderer" - leben mehrheitlich in absoluter Armut. Dies ist aber kein Zufall, sondern so gewollt und das Ergebnis einer ganz bestimmten Wirtschaftspolitik und der sie begründenden Werte.

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"Die Kirche der Nacht", von José Espíritu, Campesino und Katechet, Bambamarca.

 

Zur "neuen Theologie" Roms

Theologie und Praxis von Bischof Simón in Cajamarca, seit 1993

"Mir scheint es von großer Wichtigkeit, sich in aller Redlichkeit mit diesen neuen Schwerpunkten auseinander zusetzen. Man muss wissen, welche Art von Kirche und Gemeinde vom Vatikan gewollt ist, was Glaube eigentlich bedeutet, welches Gottes- und Menschenbild damit verbunden ist, was dies dann für die Menschen bedeutet und wie es weitergehen soll. Dies sind Fragen, die natürlich auch uns betreffen: welche Kirche wollen wir hier und welche Art von Kirche wollen wir unterstützen? Genauer gesagt: was ist unser Fundament, wen wollen wir unterstützen und in was und wofür (Zielvorstellungen)?"

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Kirchenverfolgung in Peru

Kirchenverfolgung in Peru!

Die sozialpastorale Arbeit der katholischen Kirche im Süden Perus (von Cusco nach Puno, insgesamt 5 Diözesen bzw. Prälaturen) gilt zusammen mit der Arbeit der Diözese Cajamarca unter Bischof Dammert (1962 - 1992) als Beispiel gebend für die authentische Umsetzung des "Geistes und des Anliegens des 2. Vatikanischen Konzils" in die Praxis. Doch dieser Praxis, inkarniert und ausgehend von den Freuden und Hoffnungen, den Sorgen und Ängsten der Armen, soll nun der Garaus gemacht werden - ausgehend von Rom (u.a. die Kardinäle López Trujillo und Dario Castrillon Hoyos aus Kolumbien) und dem römischen Nuntius in Peru, Rino Passigato (Opus Dei) und einigen weiteren Bischöfen als Handlanger. Während diese Kardinäle und Bischöfe offen das Konzil verteufeln können und jeden beliebigen theologischen Nonsens verbreiten dürfen, werden Priester und Ordensleute vertrieben, weil sie auf der Seite und inmitten der Armen die Botschaft Jesu Christi von der beginnenden Herrschaft Gottes verkünden....  Dies alles wird in den folgenden Seiten dokumentiert (mehr und im Original: siehe textos espanoles).

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Kreuzweg von Bambamarca- heute

Der Kreuzweg von Bambamarca - heute

Das biblische Gleichnis vom Sämann ist bei den Campesinos sehr populär, ebenso das Bild von dem Weizenkorn, das sterben muss, damit daraus Nahrung und Leben für eine menschliche Gemeinschaft entstehen kann. Diese biblische Sprache gleicht der alltäglichen Sprache der Campesinos und der Wahrheitsgehalt dieser Bilder erweist sich in ihren alltäglichen Erfahrungen - sei es direkt in der Natur oder im Leben jedes einzelnen Menschen. So ist in der Diözese Cajamarca und noch mehr in Bambamarca heute die Rede von einem Sämann sehr verbreitet, der eine frohe Botschaft gebracht hat und dessen Saat sowohl auf fruchtbaren als auch auf steinigen Boden gefallen ist.

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