Gerechtigkeit – Bewahrung der Schöpfung

Neokolonialismus - Dekolonialisierung

Schwarz und Weiß – Zum Hungertuch aus Afrika

„Hören Sie: Verlieren wir keine Zeit mit sterilen Litaneien oder ekelhafter Nachäfferei. Verlassen wir dieses Europa, das nicht aufhört vom Menschen zu reden, und ihn dabei niedermetzelt, wo es ihn trifft, an allen Ecken der Welt, ganze Jahrhunderte lang hat es im Namen eines angeblichen ‚geistigen Abenteuers‘ fast die gesamte Menschheit erstickt“. „Die Verdammten dieser Erde“ von Franz Fanon (1961).

Franz Fanon hat  sein wegweisendes Buch auf dem Hintergrund der blutigen Geschichte „Schwarzafrikas“ und im Kontext der damaligen Unabhängigkeitskriege geschrieben. Heute sind alle afrikanischen Staaten unabhängig. Sind sie dies aber wirklich? Autoren aus Afrika sprechen dagegen immer dringlicher von der notwendigen „De-Kolonialisierung“. Sie meinen damit eine Befreiung aus den Klauen des Neokolonialismus, der Afrika ausbluten lässt wie in den Zeiten des historischen Kolonialismus. (Sie auch: Ist Afrika noch zu retten?)

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Klimawandel - auf wessen Kosten?

Wie der Klimawandel Armut und Hunger in Burkina Faso verschärft

Gletscher und Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen und Dürren nehmen zu. Ursache des menschengemachten Klimawandels sind gewaltige Mengen von Kohlendioxid (CO²), die bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in die Atmosphäre geblasen werden. Hinzu kommen weitere klimaschädliche Treibhausgase, etwa aus der Abholzung von Wäldern und der industriellen Landwirtschaft. In den letzten 150 Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur dadurch bereits um ein Grad Celsius gestiegen. Langfristig könnte die globale Erwärmung drei Grad oder mehr betragen, trotz des Pariser Klimaschutzabkommens. Wissenschaftler*innen warnen eindringlich, dass ein derart ungebremster Klimawandel die Welt ins Chaos stürzen und das Rad der menschlichen Entwicklung zurückdrehen könnte. Vor allem Menschen in armen Ländern leiden schon heute unter den verheerenden Folgen des Klimawandels.

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Natur und Umwelt in den Religionen

Natur und Umwelt in den Religionen

„Der Einsatz für die Belange der Natur ist ein gemeinsames Anliegen der Religionen. Aufgrund ihrer jeweiligen Traditionen, Schriften, Lehren und Moralvorstellungen haben diese je besondere Perspektiven und Motivationen“. (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stiftung Weltethos und DA „Nachhaltige Entwicklung“). Aus der Ankündigung "Religions to green" in der Kath. Akademie Hohenheim)

Vorbemerkungen:

Es wird meist als selbstverständlich vorausgesetzt, dass das Christentum eine europäische Religion sei. Dabei käme eine Untersuchung über die geglückte oder nicht geglückte Inkulturation des Evangeliums als Zeugnis einer vorderasiatischen Religion in Europa zu überraschenden Ergebnissen. Dabei könnte auch die Frage aufgeworfen werden, ob das Evangelium z.B. dem Verständnis der indianischen oder afrikanischen Völker nicht viel näher als den Völkern Europas ist und ob daher das Evangelium nicht auf dem „Umweg“ über die nichteuropäischen Völker den Europäern verständlich gemacht werden könnte, selbstverständlich unter Beachtung interkultureller Kriterien.

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